iOS 27 und Workspace ONE: DDM-Migration – Der Schrittplan für deutsche Admins
Apple hat auf der WWDC 2026 den Startschuss gegeben – iOS 27 kommt im September. Für dich als Admin bedeutet das: Legacy MDM ist offiziell Geschichte. Hier bekommst du alles, was du wirklich wissen musst.
💡 Das Wichtigste in 30 Sekunden
iOS 27 erscheint September 2026 – Legacy MDM Update-Commands funktionieren danach NICHT mehr.
DDM (Declarative Device Management) ist ab iOS 27 Pflicht für Software-Update-Enforcement.
Workspace ONE UEM 2406+ unterstützt DDM für iOS – du brauchst mindestens diese Version.
Bestehende Profile und Policies bleiben unberührt – nur Update-Management muss migriert werden.
Die Siri AI kommt in der EU NICHT auf iOS 27 (Digital Markets Act) – vorerst nur auf macOS 27.
Was Apple auf der WWDC 2026 angekündigt hat
A m 8. Juni 2026, hat Apple auf der Worldwide Developers Conference in Apple Park iOS 27 offiziell vorgestellt. Der Fokus lag klar auf KI – konkret auf einem von Googles Gemini-Modell betriebenen Siri. Aber für uns Admins ist etwas anderes der eigentliche Knackpunkt:
iOS 27 unterstützt alle Geräte, die aktuell iOS 26 laufen – auch das iPhone 11 und neuere.
Apple Intelligence läuft nur auf iPhone 15 Pro, iPhone 16 und iPads/Macs mit M1 oder neuer.
Legacy MDM Update-Commands (ScheduleOSUpdate, OSUpdateStatus) werden mit iOS 27 komplett ignoriert.
DDM ist ab sofort Standard – nicht optional, nicht „demnächst“, sondern jetzt.
⚠️ Wichtig für die EU / Deutschland
Siri AI wird auf iOS 27 und iPadOS 27 in der EU NICHT verfügbar sein.
Apple begründet das mit dem Digital Markets Act (DMA).
Auf macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 ist Siri AI hingegen auch in der EU verfügbar.
Für Unternehmensumgebungen in Deutschland bleibt der operative Betrieb unverändert.
DDM vs. Legacy MDM – Was hat sich eigentlich geändert?
Der Unterschied zwischen Legacy MDM und DDM ist kein Buzzword – er ist architektonisch. Kurz gesagt:
Merkmal
Legacy MDM (alt)
DDM – Declarative Device Management (neu)
Steuerung
Server schickt Befehle, Gerät führt aus
Server definiert Zielzustand, Gerät kommt selbst dahin
Software Updates
ScheduleOSUpdate-Command
Software Update Enforcement Declaration
Check-in Abhängigkeit
Ja – Command-Delivery muss klappen
Nein – Gerät arbeitet eigenständig
Fehlertoleranz
Gering (kein Check-in = kein Update)
Hoch (Gerät retried eigenständig)
Statusreporting
Nur nach Command-Ausführung
Kontinuierlich via Status-Channel
iOS 27 kompatibel?
NEIN – Commands werden ignoriert
JA – vollständig unterstützt
Nutzer-Benachrichtigung
Einmalig
Mehrfach, Wochen im Voraus
ℹ️ Wie DDM intern funktioniert
Beim alten MDM: Workspace ONE schickt „Update jetzt!“ – und wartet.
Bei DDM: Workspace ONE erklärt den gewünschten Zustand (z.B. „iOS 27.0 bis 15.09.2026“).
Das Gerät übernimmt die Verantwortung, diesen Zustand zu erreichen.
Kein Check-in? Kein Problem – beim nächsten Kontakt macht das Gerät weiter.
Schlechte Verbindung? Das Gerät retried ohne serverseitigen Eingriff.
Workspace ONE UEM und DDM – Was du jetzt brauchst
Die gute Nachricht: Omnissa hat seine Hausaufgaben gemacht. DDM ist kein Zukunftsprojekt mehr – es ist fertig. Hier der aktuelle Stand:
Beide Typen: Imperative und Declarative Profiles parallel möglich
Für On-Premises Kunden: Wenn ihr noch auf WS1 UEM 2306 oder älter seid, müsst ihr bis September 2026 auf mindestens 2406 upgraden – sonst habt ihr nach dem iOS 27 Rollout keine Kontrolle mehr über Software Updates auf iOS-Geräten.
⚠️ On-Premises Admins: Handlungsbedarf jetzt
WS1 UEM 2306 und älter: Kein DDM-Support.
Legacy Update-Commands funktionieren nach iOS 27 Release nicht mehr.
Upgrade auf mindestens WS1 UEM 2406 ist Pflicht vor September 2026.
SaaS-Kunden sind automatisch auf dem aktuellen Stand – kein Handlungsbedarf.
Schrittplan: Migration auf DDM in Workspace ONE
Hier ist der praxiserprobte Schrittplan – inklusive Timeline für September 2026:
Schritt 1: WS1 UEM Version prüfen (Sofort)
Prüfe deine aktuelle WS1 UEM Version unter System > General > Product Information.
SaaS: Ihr seid automatisch aktuell.
On-Premises: Ihr braucht mindestens Version 2406.
Ist deine Version älter als 2406, startet den Upgrade-Prozess asap. Bei Fragen, wende dich an deinen Dienstleister des Vertrauens.
In der Workspace ONE Console navigierst du zu Resources > Profiles > Add Profile > iOS. Jetzt siehst du eine neue Option:
2. Platform: iOS
3. Management Type: Declarative <– neu seit WS1 2406
4. Declaration Type: Configuration
Schritt 4: Testen und Validieren (Woche 3–4)
Beobachte den Status-Channel in WS1 – das ist das neue Herzstück von DDM:
Devices > Device Details > [Gerät] > DDM Status
Prüfe, ob die Declaration korrekt zugewiesen wurde.
Nutzer bekommen jetzt automatisch Benachrichtigungen auf dem Gerät.
Validiere das Update nach Enforcement-Datum.
Schritt 5: Rollout auf Produktion (August 2026 – vor iOS 27)
Sobald der Test stabil läuft, rollt ihr die DDM Declarations auf alle iOS-Geräte aus. Folgende Empfehlung für Timing:
Phase
Zeitraum
Aktion
Vorbereitung
Juni 2026
WS1 Version prüfen, Inventarisierung, Test-Declarations erstellen
Pilot
Juli 2026
DDM auf 10–20% der Geräte (IT-Team, Power User)
Rollout Welle 1
August 2026
DDM auf 50% der Geräte, Legacy Policies parallel aktiv lassen
Vollständig
Vor September 2026
DDM auf 100% der Geräte aktiv
iOS 27 Release
September 2026
iOS 27 erscheint – nur DDM Devices bekommen kontrollierten Update-Rollout
Legacy Cleanup
Oktober 2026
Alte Legacy Update Policies aus WS1 entfernen
Achtung: TLS-Verschärfung in iOS 27
iOS 27 und macOS 27 erzwingen strengere TLS-Anforderungen für Systemprozesse. Das ist ein separates Thema, aber ein kritisches – insbesondere für On-Premises WS1-Umgebungen mit eigenen PKI-Infrastrukturen:
⚠️ TLS-Kompatibilität prüfen
iOS 27 erzwingt via neuen ProfileAssetReference-Key strengere TLS-Anforderungen.
Betroffen sind Systemprozesse, die HTTPS-Verbindungen zu internen Servern aufbauen.
Prüft eure internen CA-Zertifikate auf SHA-256 Signatur und ausreichende Key-Länge.
Besonders kritisch: On-Premises WS1 mit eigener PKI (z.B. D-Trust, Microsoft CA).
Test-Enrollment mit iOS 27 Developer Beta empfohlen, sobald verfügbar.
Best Practices für deutsche Admins
Migrationszeitpunkt: Nicht bis September warten. Jetzt anfangen.
Test-Gruppe aufbauen: 3–5 Geräte, mindestens iOS 16+, verschiedene Modelle.
Legacy Policies nicht sofort löschen: Koexistenz nutzen, erst nach validiertem DDM-Rollout aufräumen.
Status-Channel auswerten: Das ist euer neues Dashboard für Update-Compliance.
Nutzer-Kommunikation planen: DDM schickt automatisch Benachrichtigungen – stimmt das Timing mit eurer IT-Policy ab.
On-Prem: Seed-Script für neue iOS-Versionen von Omnissa Connect herunterladen (beta-Unterstützung).
TLS-Audit jetzt: Interne CA-Zertifikate auf iOS 27 Kompatibilität prüfen.
Häufige Fehler – und wie ihr sie vermeidet
Fehler
Auswirkung
Lösung
WS1 Version < 2406
Kein DDM möglich
Upgrade auf 2406 oder neuer vor September
Legacy + DDM ohne Priorität beachten
Unerwartetes Verhalten
DDM Override verstehen: DDM Declaration gewinnt immer
Enforcement Date zu früh gesetzt
Nutzer werden überrascht
Mindestens 2 Wochen Vorlauf einplanen
TLS-Zertifikate nicht geprüft
Enrollment-Fehler nach iOS 27 Upgrade
CA-Zertifikate vor Release prüfen
iOS 27 Beta ignoriert
Keine Vorwarnung bei Problemen
Jetzt Developer Beta testen
Und zur guter letzt nochmal der Hinweis. WS1 On-Prem ist zum 30.04.2027 abgekündigt und EOL! Hier wird Omnissa keine Grace-Periode geben. Somit ist hier Handlungsbedarf, da ich Migration in die SaaS mehrere Wochen benötigt.
Omnissa Sovereign Solution: Das Ende von WS1 On-Premise – und was jetzt auf Kunden zukommt
Wer meinen Post zum WS1 vs. Intune Vergleich gelesen hat, wird sich erinnern: Ich hab die Sovereign Solution dort kurz als Option für regulierte Umgebungen erwähnt und einen eigenen Post versprochen. Der Zeitpunkt ist dabei kein Zufall – denn das Thema ist gerade für alle WS1-Kunden und deren Berater hochaktuell. Der Countdown läuft. WS1 On-Premise hat ein Ablaufdatum: 30. April 2027.
In diesem Post gehen wir tiefer. Woher kommt WS1 überhaupt? Was steckt wirklich hinter der Sovereign Solution? Welche Optionen gibt es – und was bedeutet das Ende von On-Premise für Kunden, die aus regulatorischen Gründen nie in eine Public Cloud wollten oder nicht dürfen!? Und die große Frage zum Schluss: Ist das der Anfang vom Ende für Workspace ONE – oder doch ein Neustart?
Spoiler: Meine Einschätzung ist kritisch. Aber der Reihe nach.
Von AirWatch zu Omnissa: Eine kurze Reise durch 20 Jahre UEM
Wer im MDM-Markt unterwegs ist, kennt die Geschichte – aber für alle die sie nicht kennen: AirWatch wurde 2003 gegründet und war spätestens ab 2012/2013 die Referenz im Enterprise-MDM-Markt. 2014 übernahm VMware AirWatch für rund 1,54 Milliarden Dollar – damals eine der teuersten Software-Akquisitionen im EUC-Segment. Daraus entstand Workspace ONE: ein vollintegriertes Digital Workspace-Ökosystem mit MDM, Identity, Conditional Access und App-Management.
Jahrelang war WS1 das Maß der Dinge – besonders im Enterprise-Segment mit komplexen Anforderungen, heterogenen Device-Flotten und strengen Security-Vorgaben. On-Premise war dabei für viele Kunden nicht nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit: KRITIS-Unternehmen, Behörden, Banken und Healthcare-Organisationen konnten oder wollten ihre MDM-Infrastruktur schlicht nicht in eine US-amerikanische Public Cloud geben.
Dann kam Broadcom. Im November 2023 schloss Broadcom die VMware-Übernahme für rund 61 Milliarden Dollar ab – und seitdem ist vieles anders. Das VMware EUC-Portfolio (also alles rund um Workspace ONE und Horizon) wurde im Mai 2024 in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert: Omnissa. Privatgehalten, mit KKR als Hauptinvestor, 4.000 Mitarbeitern und dem klaren Auftrag, das EUC-Portfolio weiterzuführen und zu modernisieren. Klingt erstmal solide – aber der Markt hat das mit gemischten Gefühlen aufgenommen, und das zu Recht.
Der Countdown läuft: WS1 On-Premise End of Support am 30. April 2027
⚠️ Wichtige Deadline: Workspace ONE UEM On-Premises End of Support: 30. April 2027. Letzte installierbare Version: 24.10. Keine Neuentwicklungen – nur noch Security-Patches bis zum Stichtag. Neue On-Premise-Deployments sind nur noch als Ausnahme mit PS-Engagement möglich.
Omnissa hat es offiziell kommuniziert: Die monolithische On-Premise-Architektur von WS1 UEM wird nicht mehr weiterentwickelt. Der Grund ist technischer Natur – und eigentlich nachvollziehbar: Die klassische On-Premise-Architektur ist komplex, wartungsintensiv und inkompatibel mit dem, was Omnissa als strategische Zukunft sieht: den Modern Stack (kurz: ModStack).
Was ist der Modern Stack?
Der ModStack ist eine komplette Neuentwicklung der WS1 UEM-Architektur – weg vom monolithischen Aufbau, hin zu Microservices und Containern. Das bringt echte Vorteile: schnellere Updates, kürzere Release-Zyklen, bessere Skalierbarkeit und – das ist der entscheidende Punkt – Infrastrukturautonomie. Der ModStack kann auf verschiedenen Infrastrukturen laufen, also nicht nur auf einer bestimmten Public Cloud. Genau das ist die technische Grundlage für die Sovereign Solution.
Für On-Premise-Kunden bedeutet das aber auch: Features die im ModStack verfügbar sind – Freestyle Orchestrator, deklaratives Management für Apple, Linux-Support, WS1 Intelligence, DEX – die gibt’s für euch nicht mehr. Wer On-Premise betreibt, fährt ab sofort mit angezogener Handbremse. Keine neuen Features, nur noch Patches bis April 2027.
Was passiert nach dem 30. April 2027?
„End of Support“ heißt: keine Patches mehr, keine Security-Updates, kein Support. Wer dann noch On-Premise betreibt, tut das auf eigenes Risiko – in einer Umgebung ohne Sicherheits-Updates, die täglich verwundbarer wird. Für alle Unternehmen in regulierten Branchen ist das de facto kein tragbarer Zustand.
Der Handlungsdruck ist also real. Und wer glaubt, bis 2027 ist noch Zeit: Migrationsprojekte in Enterprise-Umgebungen mit tausenden Devices, bestehenden Zertifikatsinfrastrukturen, SCEP-Setups und gewachsenen Policy-Strukturen brauchen Zeit. Wer 2026 anfängt, könnte es eng werden.
Die Optionen: Wohin können Kunden migrieren?
Omnissa stellt drei zentrale Wege für den Umstieg bereit. Alle drei basieren auf dem ModStack – der Unterschied liegt in der Hosting-Infrastruktur und dem Datensouveränitätsniveau.
Option 1: Shared SaaS
Das ist die klassische Public-Cloud-Variante. WS1 UEM läuft in der Omnissa-Cloud, mandantenübergreifend auf shared Infrastructure. Günstigste Option, einfachste Migration via Brownfield-Ansatz (bestehende Umgebung wird 1:1 migriert, keine Neu-Enrollments nötig). Für Unternehmen ohne besondere Datensouveränitäts-Anforderungen der schnellste Weg nach vorne.
Aber: Die Daten liegen in einer US-amerikanischen Public Cloud. CLOUD Act. GDPR-Grauzone. Für KRITIS, Behörden und stark regulierte Branchen ein No-Go.
Option 2: Preferred SaaS
Wie Shared SaaS, aber mit dediziertem Tenant. Höhere Isolation, schnellere Performance, keine geteilten Ressourcen mit anderen Kunden. Teurer, aber für Unternehmen interessant, die zwar in die Cloud wollen, aber mehr Kontrolle über ihren Tenant brauchen. An den Datensouveränitäts-Fragen ändert das aber grundsätzlich nichts – die Daten liegen immer noch bei Omnissa in der Public Cloud.
Option 3: Sovereign Solution – der neue Weg für regulierte Umgebungen
Und hier wird’s interessant. Die Omnissa Sovereign Solution für Workspace ONE ist ein partner-gehostetes SaaS-Modell: Ein zertifizierter Omnissa-Partner betreibt die WS1 UEM-Umgebung vollständig auf eigener, lokaler Infrastruktur in privaten Rechenzentren – abgeschirmt von internationalen Public Clouds und damit vom Anwendungsbereich des U.S. CLOUD Act.
Technisch läuft das ganze auf dem ModStack – also moderner SaaS-Architektur, aber eben nicht in einer internationalen Public Cloud. Der Kunde hat direkten Vertrag mit einem lokalen Partner, volle Kontrolle über Datenhaltung und Compliance, und trotzdem alle ModStack-Features. Bring Your Own Key (BYOK) und Desired State Management (DSM) sind direkt integriert.
Wer der oder die aktuellen Partner für die Sovereign Solution in Deutschland und Europa sind, lässt sich mit etwas Recherche schnell herausfinden – ich nenne hier bewusst keine Namen. Warum? Dazu gleich mehr.
ℹ️ Sovereign Solution in Kürze: Partner-gehostetes SaaS | Lokales Rechenzentrum in DE/EU | Volle DSGVO/BDSG-Konformität | Schutz vor U.S. CLOUD Act | BYOK + DSM integriert | ModStack-Architektur | Verfügbar über zertifizierte Omnissa-Partner
Kriterium
Shared SaaS
Preferred SaaS
Sovereign Solution
Hosting
Omnissa Public Cloud
Omnissa Public Cloud
Partner-privates RZ (DE/EU)
Datensouveränität
❌ US-Cloud
❌ US-Cloud
✅ Lokal DE/EU
DSGVO / BDSG
⚠️ Eingeschränkt
⚠️ Eingeschränkt
✅ Vollständig konform
CLOUD Act Risiko
❌ Vorhanden
❌ Vorhanden
✅ Ausgeschlossen
ModStack-Features
✅ Alle
✅ Alle
✅ Alle
BYOK Support
⚠️ Begrenzt
⚠️ Begrenzt
✅ Nativ integriert
Kosten
Niedrig
Mittel
Höher (Partner-Managed)
Für KRITIS geeignet
❌
❌
✅
Verfügbarkeit
Sofort
Sofort
Über zertif. Partner (DE/EU)
Migration: Greenfield vs. Brownfield – was bedeutet das in der Praxis?
Für alle, die gerade eine On-Premise-Umgebung betreiben, ist die Migrationsfrage entscheidend. Omnissa unterscheidet zwei Ansätze:
Greenfield: Neuer Tenant, neue Struktur, alles von Grund auf neu aufgebaut. Für große Umgebungen mit viel gewachsenem Tech-Debt eigentlich die sauberere Lösung – aber bedeutet in den meisten Fällen: alle Devices neu enrollen. In einer Umgebung mit 10.000+ Geräten und Nutzern im Schichtbetrieb ist das operativ eine echte Herausforderung.
Brownfield: Die bestehende On-Premise-Umgebung wird 1:1 migriert. URLs, Zertifikate, Datenbankinhalt – alles wird übernommen, kein Re-Enrollment notwendig. Voraussetzung ist ein dedizierter UEM-Tenant. Das ist der bevorzugte Ansatz für bestehende Installationen und in den meisten Enterprise-Projekten die realistischere Option.
Mein Rat aus der Praxis: Fangt jetzt an zu planen. Nicht 2026. Evaluiert eure Umgebung, prüft ob Shared SaaS, Preferred SaaS oder Sovereign Solution für euren Use Case passt, und startet mit einem Proof of Concept. Migrationen dieser Größenordnung haben immer unerwartete Stolpersteine – sei es die Zertifikatsinfrastruktur, bestehende Integrations-Workflows oder schlicht organisatorische Hürden.
Ein Appell an die Berater-Community: Mehr Anbieter, mehr Wettbewerb, mehr Sicherheit
Ich möchte an dieser Stelle einen Punkt ansprechen, der mir persönlich am Herzen liegt – und der über die reine Technologiediskussion hinausgeht.
Die Sovereign Solution ist aktuell ein sehr junges Angebot im Markt. Das bedeutet: Es gibt bisher nur sehr wenige zertifizierte Partner in Deutschland und Europa, die diesen Service anbieten können und wollen. Und das ist – aller technischen Qualität zum Trotz – ein strukturelles Risiko. Wenn ein Modell das auf lokaler, partnerbasierter Infrastruktur aufbaut, de facto von einer Handvoll Anbieter abhängt, dann ist das keine gesunde Marktsituation.
Stellt euch vor: Ein Kunde entscheidet sich für die Sovereign Solution, bindet sich an einen Partner – und dieser Partner ändert seine Strategie, wird übernommen oder stellt den Service ein. Was dann? Die Abhängigkeit wäre mindestens genauso groß wie die, die man durch den Abschied von On-Premise gerade hinter sich lassen wollte.
💡 Mein Appell: Berater, SEs und Systemhäuser in Deutschland und der EU – schaut euch die Omnissa Sovereign Solution genauer an! Das Modell braucht mehr Anbieter. Mehr Wettbewerb bedeutet bessere Preise, mehr Auswahl für Kunden und vor allem: eine resilientere Infrastruktur für einen Markt, der auf Datensouveränität angewiesen ist. Gerade große Systemhäuser mit eigenen Rechenzentren und bestehendem Omnissa-Partnerstatus haben hier eine echte Chance – und eine Verantwortung gegenüber ihren Kunden.
Ich weiß, dass das Investment in Zertifizierung, Infrastruktur und Betrieb nicht trivial ist. Aber der Bedarf ist real, die regulatorischen Anforderungen wachsen, und die Kunden suchen aktiv nach Alternativen zur Public Cloud. Wer jetzt in diesen Markt einsteigt, positioniert sich für die nächsten Jahre. Und das ist – Stand heute – noch eine echte Chance, kein überfüllter Markt.
Die große Frage: Zukunft oder Todesurteil für Workspace ONE?
Jetzt kommt der Teil, für den ich bekannt bin: meine ehrliche, ungeschönte Meinung. Und die ist, um es direkt zu sagen, kritisch-skeptisch.
Was für Omnissa spricht
Technisch ist der ModStack ein echter Fortschritt. Die Microservices-Architektur ist moderner, skalierbarer und flexibler als das, was WS1 On-Premise je war. Die Sovereign Solution ist eine clevere Antwort auf ein reales Marktbedürfnis – gerade in Europa, wo Datensouveränität durch DSGVO, BDSG und den U.S. CLOUD Act ein echtes Thema ist. Und die Tatsache, dass Omnissa beim Gartner Critical Capabilities for Endpoint Management 2026 laut eigenen Angaben top platziert ist, zeigt: technisch ist das Produkt noch konkurrenzfähig.
Dazu kommt: Omnissa ist jetzt eigenständig. Kein großer Broadcom-Konzern der entscheidet, ob EUC-Investment Sinn ergibt oder nicht. Das kann – wenn KKR als Investor langfristig denkt – ein Vorteil sein.
Was mich besorgt – und das ist mehr
Aber dann ist da noch das Broadcom-Erbe. Und das sitzt tief. Die Lizenzstruktur-Änderungen nach der VMware-Übernahme haben viele Kunden und Partner kalt erwischt. Vertrauensverlust ist schwer zu reparieren – das spürt Omnissa bis heute im Markt. Viele Kunden die On-Premise betrieben haben, haben das bewusst gewählt. Nicht nur wegen Datensouveränität, sondern auch weil sie die Kontrolle über ihre Infrastruktur haben wollten. Die werden jetzt in eine SaaS-Abhängigkeit gedrängt – entweder Public Cloud oder Partner-Modell. Das ist eine fundamentale Veränderung in der Kundenbeziehung.
Dann ist da die Frage: Was passiert mit Omnissa selbst? Private Equity als Investor bedeutet in der Regel: Wachstum oder Exit. KKR wird Omnissa irgendwann verkaufen oder an die Börse bringen. Was das für Kunden und das Produkt bedeutet, ist heute nicht absehbar. Wer sich heute für die Sovereign Solution entscheidet, wettet also nicht nur auf die Technologie, sondern auch auf die Kontinuität des Unternehmens dahinter.
Und dann ist da noch der Elefant im Raum: Microsoft Intune. Für alle Kunden, die tief im M365-Stack stecken – und das sind in Deutschland viele – ist Intune heute eine echte Alternative. Nicht für alle Use Cases, nicht für Rugged Devices, nicht für maximale Granularität. Aber für die breite Masse der Standard-Device-Flotten? Intune holt auf, ist günstiger (weil oft schon lizenziert) und hat den Vorteil des vertrauteren Microsoft-Ökosystems.
⚠️ Meine Einschätzung: Die Sovereign Solution ist technisch solide und strategisch sinnvoll – aber das Vertrauen in Omnissa als Unternehmen muss erst noch zurückgewonnen werden. Kunden sollten die Migration nicht als reine Technologieentscheidung betrachten, sondern auch die langfristige Unternehmenskontinuität und die Stabilität des Partner-Ökosystems evaluieren. Wer jetzt migriert, bindet sich an ein junges, privatgehaltenes Unternehmen mit unklarer Eigentümer-Roadmap – und aktuell an einen sehr überschaubaren Kreis von Service-Anbietern.
Ist es das Todesurteil für WS1?
Nein – noch nicht. Aber es ist eine kritische Phase. Workspace ONE hat in spezifischen Segmenten – Rugged Devices, komplexe Multi-OS-Flotten, KRITIS-Umgebungen – nach wie vor keine gleichwertige Alternative. Intune kommt da schlicht nicht ran. Für diese Kunden ist die Sovereign Solution ein Lebenszeichen, kein Schwanengesang.
Für alle anderen – die Standard-Enterprise-Umgebungen mit iOS und Android die sowieso im M365-Ökosystem leben – wird die Abwanderung zu Intune weitergehen. Das ist eine Marktverschiebung die bereits im Gange ist, und die Sovereign Solution wird sie für dieses Segment nicht stoppen.
Mein Fazit: Workspace ONE wird überleben – aber in einer anderen Form und für eine schmalere, spezialisierte Zielgruppe. Die große Frage ist nicht ob WS1 stirbt, sondern ob Omnissa als Unternehmen die Zeit und Ressourcen hat, diesen Wandel erfolgreich zu gestalten. Und ob das Partner-Ökosystem rund um die Sovereign Solution schnell genug wächst, um dem Modell eine echte Marktbasis zu geben. Das liegt letztlich nicht nur an der Technologie.
Was sollten Kunden und Berater jetzt tun?
Bestandsaufnahme: Wie viele On-Premise-Deployments habt ihr, in welchen Versionen, mit welchen Integrationen?
Regulatorischen Bedarf prüfen: Shared SaaS, Preferred SaaS oder Sovereign Solution – das hängt vom Datenschutzbedarf ab, nicht von der Präferenz.
Partner für die Sovereign Solution selbst recherchieren: Ein kurzer Blick in das offizielle Omnissa Partner-Ökosystem reicht – und wer mehrere Anbieter vergleicht, ist besser aufgestellt als wer sich blind auf den ersten einlässt.
Migration planen, nicht improvisieren: Brownfield ist der bevorzugte Weg – aber auch der braucht einen dedizierten Tenant, saubere Vorbereitung und ausreichend Zeit.
Intune als Alternative ernsthaft evaluieren: Gerade für Unternehmen im M365-Ökosystem ohne KRITIS-Anforderungen ist das kein Tabu mehr – sondern eine legitime strategische Option.
Deadline 30. April 2027 nicht unterschätzen: Wer mit einem Security Audit, einer ISO-Zertifizierung oder einer BSI-Prüfung zu tun hat, sollte nicht im März 2027 noch auf einem ungesupporteten System sitzen.
An Berater und Systemhäuser: Schaut euch die Möglichkeit an, selbst Sovereign Solution Partner zu werden. Der Markt braucht euch.
Fazit: Ein Neuanfang unter Vorbehalt – und ein Markt der mehr Mitspieler braucht
Die Omnissa Sovereign Solution ist – technisch betrachtet – die richtige Antwort auf ein reales Problem. Datensouveränität ist in der EU kein Marketing-Buzzword mehr, sondern eine rechtliche und operative Notwendigkeit. Dass Omnissa hierfür einen konkreten, partnerbasierten Weg bietet, ist positiv.
Aber das Vertrauen ist angekratzt. Die Broadcom-Ära hat Spuren hinterlassen. Omnissa muss das jetzt durch Kontinuität, transparente Kommunikation und stabile Preismodelle zurückgewinnen. Und das Partner-Ökosystem muss wachsen – schnell. Ein Markt, der auf Datensouveränität setzt, darf nicht selbst in eine neue Abhängigkeit laufen, diesmal von einer Handvoll Service-Anbieter.
Für alle WS1-On-Premise-Kunden und ihre Berater gilt: Die Uhr tickt. April 2027 klingt weit weg, ist es aber nicht. Jetzt ist der Moment, die Strategie zu definieren – nicht zu warten, bis der Support-Ablauf zum operativen Notfall wird.
Ich bin gespannt auf eure Meinungen – gerade von denen die täglich in Kundenprojekten mit WS1 zu tun haben, oder von Beratern und SEs die überlegen, ob die Sovereign Solution für sie als Service-Angebot interessant wäre. Seid ihr Team „Sovereign Solution“, Team „Intune-Migration“ oder habt ihr ganz andere Pläne? Ran an die Kommentare! 😄
Workspace ONE UEM 2602: Ein ehrlicher Überblick zum großen Release
Die 2602er ist eine dieser Releases, bei denen Omnissa sein Selbstvertrauen zeigt – und das ist nicht ganz unbegründet (jeder von uns kennt sehr wahrscheinlich die Probleme der letzten Updates, welche immer so naja liefen ). Mit dieser Version liefern sie eines ihrer ambitioniertesten Updates: vollständig aufgefrischte Admin Experience, innovative Android- und Apple-Management-Fähigkeiten, Game-Changing Windows Management und intelligentere Automation überall.
Lass mich die wichtigsten Punkte durchlaufen.
Feature-Übersichtstabelle: 2602 auf einen Blick
Feature
Plattform
Kategorie
Status
Modernisierte Admin Console
Cross-Plattform
UI/UX
Limited Availability
Phased App Deployments
Cross-Plattform
Automation
GA
Advanced eSIM Management
Android
Connectivity
GA
Erweiterte AMAPI-Policies
Android
Enterprise Control
GA
Account-Driven Enrollment (vereinfacht)
iOS/macOS
Enrollment
GA
Dynamic Mac Hardware Seeding
macOS
Automation
GA
Intelligente Enrollment-Labels
iOS/macOS
Grouping
GA
Intelligent Hub Managed Enrollment
Windows
Enrollment
GA
Enterprise App Repository v2 (EARv2)
Windows
App Distribution
GA
Automatisierte Windows App-Patching
Windows
App Management
GA
Windows Agent Updates Dashboard
Windows
Visibility
GA
Dropship Provisioning Bulk Import
Windows
Provisioning
GA
Intel Chip-to-Cloud Logging
Windows
Troubleshooting
GA
Granular App Retention Control
Windows
App Lifecycle
GA
ADMX Profiles (Windows Server Preview)
Windows Server
Policy
Limited Availability
Die wichtigsten Features im Detail
1. Modernisierte Admin Console – Limited Availability, aber vielversprechend
Omnissa kündigt eine modernisierte Konsole mit intuitiver Navigation, neu gestalteter Device List View und intelligenteren Workflows an, die Klicks reduzieren. Admins können sich schrittweise anmelden und jederzeit zurückwechseln.
Meine Analyse: Das ist nicht einfach eine Kosmetik-Operation. Eine frische Konsolen-UI ist bei MDM-Plattformen überraschend kritisch – die Funktion befindet sich derzeit in Limited Availability , also nicht hastig upgraden. Die Opt-in-Strategie ist smart: Admins können taste, backup-Plan bei Bedarf. Das respektiere ich.
Workspace ONE UEM bietet jetzt fortgeschrittenes eSIM-Management für Android, mit dem IT-Teams die Geräteverbindung optimieren. Administratoren können eSIM-Profile remote bereitstellen, aktivieren, überwachen und entfernen – über die UEM Console oder REST API.
Zusätzlich: Workspace ONE weitet Android AMAPI-Unterstützung mit neuen Policies aus, die granulare Kontrolle über Bildschirmverhalten, Private Space und Google Play Protect bieten.
Praktische Bedeutung: Das ist ein echter Differentiator. eSIM ist nicht sexy, aber für GlobalPlayer mit großen Android-Flotten (Logistics, Telco) = essentiell. Die Private Space Policies sind auch clever – das passt zu Googles Android 15+ Richtung.
3. Apple: Enrollment vereinfacht, Automation kommt
Das Release vereinfacht zwei kritische Apple-Szenarien:
Account-Driven Enrollment (ADE):
Das Release vereinfacht Account-Driven Enrollments erheblich. Früher erforderte die Erstellung einer well-known-Datei manuelle Schritte und externes Hosting. Jetzt aktivieren Admins das Feature, und WS1 generiert die JSON-Datei automatisch via Apple Business Manager.
Mac Hardware Seeding:
Mac-Modell-Hardware-Seeding ist jetzt automatisiert. Mit automatisch erfassten und befüllten Mac-Modelldaten können Admins Smart Groups nutzen – mit Same-Day Support für neue Apple Hardware.
Kritisches Take: Das ist Micro-Automation, aber die Art, die deinen Alltag vereinfacht. Weniger manuelle Datei-Hosting-Fricktion = weniger Fehler = happier Admins. 👍
4. Windows: Das Game-Changer-Release (25+ Features!)
Das ist das Herzstück von 2602. Mit Next-Gen Windows Management in 2602 redefine Omnissa modernes Windows-Management – von Intelligent Hub managed mode über stärkere Desired-State-Controls bis zur verbesserten Enterprise App Repository.
Intelligent Hub Managed Enrollment:
Neue Enrollment-Option namens „Intelligent Hub Managed“ – als Übergangsmechanismus vom alten OMA-DM-Anbieter. Volle Intelligent Hub-Power, aber mit mehr Flexibilität.
Enterprise Application Repository v2 (EARv2):
Ihr könnt jetzt über 8.500 Enterprise-Apps browsen, konfigurieren und an Windows-Geräte pushen – direkt aus WS1 UEM. Noch besser: WS1 kann über 8.500 Apps automatisch patchen. Ihr konfiguriert den Plan einmal – WS1 kümmert sich um den Rest, Apps bleiben aktuell ohne manuelle Intervention.
Unified Application Sampling:
Besseres App-Reporting mit konsistenten Daten. Mit dem neuen Sampling-Framework werden App-Daten einheitlich über Intelligent Hub, UEM und DEX/DEEM erfasst.
Windows Agent Updates Dashboard:
Neues Dashboard für Echtzeit-Sichtbarkeit aller Intelligent Hub & SFD Agentversionen. Zwischen Agenten wechseln, Charts ansehen, zu Device-Listen drilldown – alles from one dashboard.
Intel Chip-to-Cloud Logging:
C2C-Events sind jetzt in dedizierter Log-Datei, ohne unrelated data. AMT-Interface-Aktivierung & Checking verbessert.
Granular App Retention:
Admins steuern jetzt, ob Apps beim Device-Wipe oder App-Unassign entfernt oder behalten werden.
Dropship Provisioning:
Bulk-Import von Geräte-Records – egal ob 1 oder 100 Devices auf einmal.
Meine Analyse: Das ist substantiell. 25+ Windows-Features sind nicht gequetscht, sondern strategisch: DeviceList-Visibility (Admin), App-Automation (Speed), Troubleshooting-Verbesserungen (Ops). EARv2 mit Automatic Patching ist besonders nice – Zero-Touch Patching für 8.500 Apps reduziert MSP-Intervention massiv.
⚠️ Warnung: Windows Server Management ist noch Limited Availability. Wenn ihr auf WS1 für Server-Flotten setzt – noch ein paar Releases warten.
Automation & Workflows: Smarter, nicht komplexer
Mit Phased Deployments könnt ihr Apps schrittweise ausrollen – mit kleiner Gruppe starten, Probleme früh catch, Rest der Fleet schützen. Ziel exakte Assignment Groups in jeder Phase, automatische oder manuelle Phase-Progression, Clear Phase-Level Insights.
Das ist LowCode-Orchestration im Best-Sense: nicht Freestyle, aber simpler als vor 2602.
Handlungsbedarfe & Deprecations: Was ist zu beachten?
⚠️ Console Modernization = Limited Availability
Die neue Admin Console ist noch nicht GA. Testet in Lab/Non-Prod, bevor ihr großflächig rolled. Die Opt-in Strategy ist gut, aber seids vorsichtig mit Critical Workflows.
⚠️ Windows Server = Not Yet Production-Ready
Windows Server Management ist derzeit in Limited Availability mit General Availability demnächst . Wenn ihr Windows Server managed, wartet noch.
⚠️ Apple Migration ohne App Preservation (noch)
WS1 UEM unterstützt derzeit keine App Preservation während Migration. Ihr müsst Apps vorab in WS1 aufsetzen. An diesem Feature wird gearbeitet.
⚠️ Legacy App Catalog Sunset: 30. April 2025
Wechselt zur neuen Enterprise App Repository – Legacy-Path wird deprecated.
Kurzer Vergleich zu Microsoft Intune
Ja, die Frage kommt. Hier meine ehrliche Sicht:
Wo WS1 2602 Intune schlägt:
– Cross-Device Management: Windows + Mac + Android + rugged aus einer Konsole. Intune braucht mehr Basteln.
– eSIM Management: Noch nicht in Intune, WS1 has it. Nice-Feature, aber strategisch.
– ADMX Profiles (kommend): Familiarität für Group Policy Admins.
– Enterprise App Repo (8.500+ Apps): Intune’s Win32 App Management ist granular, aber anstrengender.
Wo Intune Punkte macht:
– Microsoft Ecosystem Integration: Wenn ihr 100% Microsoft-Stack seid, Intune ist built-in.
– Conditional Access: WS1 ist gut, Intune’s AAD-Integration tighter.
– Community & Adoption: Intune-Adoption ist bei SMB größer (aktuell).
Fazit: 2602 macht WS1 für gemischte Umgebungen (Apple + Android + Windows + Rugged) attraktiver. Für rein Microsoft-Shops bleibt Intune einfacher. Für Enterprise Complexity: WS1.