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iOS 27 und Workspace ONE: DDM-Migration – Der Schrittplan für deutsche Admins

iOS 27 und Workspace ONE: DDM-Migration – Der Schrittplan für deutsche Admins

Apple hat auf der WWDC 2026 den Startschuss gegeben – iOS 27 kommt im September. Für dich als Admin bedeutet das: Legacy MDM ist offiziell Geschichte. Hier bekommst du alles, was du wirklich wissen musst.

💡 Das Wichtigste in 30 Sekunden
iOS 27 erscheint September 2026 – Legacy MDM Update-Commands funktionieren danach NICHT mehr.
DDM (Declarative Device Management) ist ab iOS 27 Pflicht für Software-Update-Enforcement.
Workspace ONE UEM 2406+ unterstützt DDM für iOS – du brauchst mindestens diese Version.
Bestehende Profile und Policies bleiben unberührt – nur Update-Management muss migriert werden.
Die Siri AI kommt in der EU NICHT auf iOS 27 (Digital Markets Act) – vorerst nur auf macOS 27.

Was Apple auf der WWDC 2026 angekündigt hat

A m 8. Juni 2026, hat Apple auf der Worldwide Developers Conference in Apple Park iOS 27 offiziell vorgestellt. Der Fokus lag klar auf KI – konkret auf einem von Googles Gemini-Modell betriebenen Siri. Aber für uns Admins ist etwas anderes der eigentliche Knackpunkt:

  • iOS 27 unterstützt alle Geräte, die aktuell iOS 26 laufen – auch das iPhone 11 und neuere.
  • Apple Intelligence läuft nur auf iPhone 15 Pro, iPhone 16 und iPads/Macs mit M1 oder neuer.
  • Legacy MDM Update-Commands (ScheduleOSUpdate, OSUpdateStatus) werden mit iOS 27 komplett ignoriert.
  • DDM ist ab sofort Standard – nicht optional, nicht „demnächst“, sondern jetzt.
⚠️ Wichtig für die EU / Deutschland
Siri AI wird auf iOS 27 und iPadOS 27 in der EU NICHT verfügbar sein.
Apple begründet das mit dem Digital Markets Act (DMA).
Auf macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 ist Siri AI hingegen auch in der EU verfügbar.
Für Unternehmensumgebungen in Deutschland bleibt der operative Betrieb unverändert.

DDM vs. Legacy MDM – Was hat sich eigentlich geändert?

Der Unterschied zwischen Legacy MDM und DDM ist kein Buzzword – er ist architektonisch. Kurz gesagt:

Merkmal Legacy MDM (alt) DDM – Declarative Device Management (neu)
Steuerung Server schickt Befehle, Gerät führt aus Server definiert Zielzustand, Gerät kommt selbst dahin
Software Updates ScheduleOSUpdate-Command Software Update Enforcement Declaration
Check-in Abhängigkeit Ja – Command-Delivery muss klappen Nein – Gerät arbeitet eigenständig
Fehlertoleranz Gering (kein Check-in = kein Update) Hoch (Gerät retried eigenständig)
Statusreporting Nur nach Command-Ausführung Kontinuierlich via Status-Channel
iOS 27 kompatibel? NEIN – Commands werden ignoriert JA – vollständig unterstützt
Nutzer-Benachrichtigung Einmalig Mehrfach, Wochen im Voraus
ℹ️ Wie DDM intern funktioniert
Beim alten MDM: Workspace ONE schickt „Update jetzt!“ – und wartet.
Bei DDM: Workspace ONE erklärt den gewünschten Zustand (z.B. „iOS 27.0 bis 15.09.2026“).
Das Gerät übernimmt die Verantwortung, diesen Zustand zu erreichen.
Kein Check-in? Kein Problem – beim nächsten Kontakt macht das Gerät weiter.
Schlechte Verbindung? Das Gerät retried ohne serverseitigen Eingriff.

Workspace ONE UEM und DDM – Was du jetzt brauchst

Die gute Nachricht: Omnissa hat seine Hausaufgaben gemacht. DDM ist kein Zukunftsprojekt mehr – es ist fertig. Hier der aktuelle Stand:

WS1 UEM Version DDM Support Details
2406 (August 2024) iOS / iPadOS GA-Release: Software Update Enforcement, DDM Declarations, Status-Channel
2410 (Oktober 2024) macOS DDM für macOS hinzugekommen
2406+ (SaaS) Vollständig Beide Typen: Imperative und Declarative Profiles parallel möglich

Für On-Premises Kunden: Wenn ihr noch auf WS1 UEM 2306 oder älter seid, müsst ihr bis September 2026 auf mindestens 2406 upgraden – sonst habt ihr nach dem iOS 27 Rollout keine Kontrolle mehr über Software Updates auf iOS-Geräten.

⚠️ On-Premises Admins: Handlungsbedarf jetzt
WS1 UEM 2306 und älter: Kein DDM-Support.
Legacy Update-Commands funktionieren nach iOS 27 Release nicht mehr.
Upgrade auf mindestens WS1 UEM 2406 ist Pflicht vor September 2026.
SaaS-Kunden sind automatisch auf dem aktuellen Stand – kein Handlungsbedarf.

Schrittplan: Migration auf DDM in Workspace ONE

Hier ist der praxiserprobte Schrittplan – inklusive Timeline für September 2026:

Schritt 1: WS1 UEM Version prüfen (Sofort)

Prüfe deine aktuelle WS1 UEM Version unter System > General > Product Information.

  • SaaS: Ihr seid automatisch aktuell.
  • On-Premises: Ihr braucht mindestens Version 2406.
  • Ist deine Version älter als 2406, startet den Upgrade-Prozess asap. Bei Fragen, wende dich an deinen Dienstleister des Vertrauens.

Schritt 2: Bestehende iOS Update Policies inventarisieren (Woche 1–2)

Dokumentiert alle vorhandenen Legacy-Update-Policies unter Devices > Apple Updates > iOS/iPadOS Update Policies.

  • Welche Smart Groups sind zugewiesen?
  • Welche Versionen werden enforced?
  • Welche Deferred-Zeiten sind konfiguriert?
ℹ️ Koexistenz möglich
DDM und Legacy MDM können parallel auf denselben Geräten laufen.
Du musst nicht alles auf einmal migrieren.
Sobald eine DDM Software Update Enforcement Declaration aktiv ist, wird sie priorisiert.
Legacy Update Commands werden dann ignoriert – auch wenn sie noch konfiguriert sind.

Schritt 3: Erstes DDM Profil erstellen – Testumgebung (Woche 2–3)

In der Workspace ONE Console navigierst du zu Resources > Profiles > Add Profile > iOS. Jetzt siehst du eine neue Option:

2. Platform: iOS
3. Management Type: Declarative <– neu seit WS1 2406
4. Declaration Type: Configuration

Schritt 4: Testen und Validieren (Woche 3–4)

Beobachte den Status-Channel in WS1 – das ist das neue Herzstück von DDM:

  • Devices > Device Details > [Gerät] > DDM Status
  • Prüfe, ob die Declaration korrekt zugewiesen wurde.
  • Nutzer bekommen jetzt automatisch Benachrichtigungen auf dem Gerät.
  • Validiere das Update nach Enforcement-Datum.

Schritt 5: Rollout auf Produktion (August 2026 – vor iOS 27)

Sobald der Test stabil läuft, rollt ihr die DDM Declarations auf alle iOS-Geräte aus. Folgende Empfehlung für Timing:

Phase Zeitraum Aktion
Vorbereitung Juni 2026 WS1 Version prüfen, Inventarisierung, Test-Declarations erstellen
Pilot Juli 2026 DDM auf 10–20% der Geräte (IT-Team, Power User)
Rollout Welle 1 August 2026 DDM auf 50% der Geräte, Legacy Policies parallel aktiv lassen
Vollständig Vor September 2026 DDM auf 100% der Geräte aktiv
iOS 27 Release September 2026 iOS 27 erscheint – nur DDM Devices bekommen kontrollierten Update-Rollout
Legacy Cleanup Oktober 2026 Alte Legacy Update Policies aus WS1 entfernen

Achtung: TLS-Verschärfung in iOS 27

iOS 27 und macOS 27 erzwingen strengere TLS-Anforderungen für Systemprozesse. Das ist ein separates Thema, aber ein kritisches – insbesondere für On-Premises WS1-Umgebungen mit eigenen PKI-Infrastrukturen:

⚠️ TLS-Kompatibilität prüfen
iOS 27 erzwingt via neuen ProfileAssetReference-Key strengere TLS-Anforderungen.
Betroffen sind Systemprozesse, die HTTPS-Verbindungen zu internen Servern aufbauen.
Prüft eure internen CA-Zertifikate auf SHA-256 Signatur und ausreichende Key-Länge.
Besonders kritisch: On-Premises WS1 mit eigener PKI (z.B. D-Trust, Microsoft CA).
Test-Enrollment mit iOS 27 Developer Beta empfohlen, sobald verfügbar.

Best Practices für deutsche Admins

  1. Migrationszeitpunkt: Nicht bis September warten. Jetzt anfangen.
  2. Test-Gruppe aufbauen: 3–5 Geräte, mindestens iOS 16+, verschiedene Modelle.
  3. Legacy Policies nicht sofort löschen: Koexistenz nutzen, erst nach validiertem DDM-Rollout aufräumen.
  4. Status-Channel auswerten: Das ist euer neues Dashboard für Update-Compliance.
  5. Nutzer-Kommunikation planen: DDM schickt automatisch Benachrichtigungen – stimmt das Timing mit eurer IT-Policy ab.
  6. On-Prem: Seed-Script für neue iOS-Versionen von Omnissa Connect herunterladen (beta-Unterstützung).
  7. TLS-Audit jetzt: Interne CA-Zertifikate auf iOS 27 Kompatibilität prüfen.

Häufige Fehler – und wie ihr sie vermeidet

Fehler Auswirkung Lösung
WS1 Version < 2406 Kein DDM möglich Upgrade auf 2406 oder neuer vor September
Legacy + DDM ohne Priorität beachten Unerwartetes Verhalten DDM Override verstehen: DDM Declaration gewinnt immer
Enforcement Date zu früh gesetzt Nutzer werden überrascht Mindestens 2 Wochen Vorlauf einplanen
TLS-Zertifikate nicht geprüft Enrollment-Fehler nach iOS 27 Upgrade CA-Zertifikate vor Release prüfen
iOS 27 Beta ignoriert Keine Vorwarnung bei Problemen Jetzt Developer Beta testen

Und zur guter letzt nochmal der Hinweis. WS1 On-Prem ist zum 30.04.2027 abgekündigt und EOL! Hier wird Omnissa keine Grace-Periode geben. Somit ist hier Handlungsbedarf, da ich Migration in die SaaS mehrere Wochen benötigt.

Microsoft Intune Release 2603: DDM für Apple, Recovery Lock für macOS und Linux Support

Microsoft Intune Release 2603: DDM für Apple, Recovery Lock für macOS und Linux Support

Schon wieder März – und wieder eine Release, die zeigt, wo Microsofts Reise hingeht. Diesmal hat man sich besonders Zeit für Apple DDM genommen, und das ist bedeutsam. Als jemand, der schon länger im MDM-Umfeld unterwegs ist, sehe ich hier einen wichtigen Shift: Apple zieht mit Declarative Device Management aus dem klassischen MDM-Modus raus. Das ist nicht einfach nur „noch ein Feature“ – das ändert, wie wir iOS/iPadOS Apps deployen.

Gleichzeitig bekommt macOS endlich ordentliche Recovery Lock Features, Android Enterprise kriegt neuen OEM-Support, und Linux wird erwachsen. Lass mich die wichtigsten Punkte durchgehen.


Übersichtstabelle: Was ändert sich in 2603?

Feature Plattform Kategorie Status
Declarative Device Management (DDM) für Line-of-Business Apps iOS/iPadOS 18+ App Management ✅ Verfügbar
Recovery Lock mit Password Rotation macOS Device Configuration 🔄 Rollout (bis Ende April)
Inventus OEMConfig Integration Android Enterprise OEMConfig ✅ Verfügbar
Disable Cross Device Resume Policy Windows 10/11 Settings Catalog ✅ Windows Insiders
Remove Microsoft Copilot App Policy Windows 10/11 Settings Catalog ✅ Verfügbar
Apple Intelligence & AI Settings (DDM) iOS/iPadOS, macOS Settings Catalog ✅ Verfügbar
Remote Help Connectivity Endpoint Windows Device Management ✅ Verfügbar
RHEL 9 LTS & 10 LTS Support Linux Enrollment ✅ Verfügbar
Microsoft Identity Broker für Linux Linux Authentication ✅ Verfügbar

1. Declarative Device Management für Apple – Das große Ding

Was ist DDM und warum sollte dich das interessieren?

Seit iOS 18 und iPadOS 18 können wir Apple DDM nutzen, um Line-of-Business Apps zu verwalten. Das ist ein großer Unterschied zur klassischen MDM-Verwaltung:

Klassisches MDM:
– Reaktive Verwaltung (Befehl → Antwort)
– Höhere Latenz bei App-Installationen
– Limitierte Per-App-Optionen

Apple DDM:
Deklarativ (Zielzustand definieren, Apple macht den Rest)
– Echte Echtzeit-App-Status
– Associated Domains Support
– Bessere Delivery Efficiency

Praktisch im Intune Admin Center:

  1. DevicesApps → Deine iOS/iPadOS Line-of-Business App öffnen
  2. App Information → Management Type auf Declarative Device Management setzen
  3. Neue Per-App-Optionen konfigurieren (z.B. Associated Domains)
  4. Deployment starten

Was dich erwartet:

✅ Schnellere App-Bereitstellung
✅ Bessere App-Status-Transparenz
✅ Neue Security Features via Associated Domains
❌ Nur für iOS/iPadOS 18+ (Versionsprüfung nötig)

Meine Einschätzung: Das ist ein echter Game-Changer für Unternehmen mit großen iOS-Flotten. Wenn du noch auf iOS 17 bist, solltest du jetzt deinen Update-Plan prüfen.


2. Recovery Lock für macOS – Sicherheit auf neuer Ebene

Das Problem, das Recovery Lock löst:

Ein User mit lokalen Admin-Rechten kann sich in Recovery Mode booten, die Festplatte neuformatieren und dein MDM-Management umgehen. Damit ist Schluss.

Was ist Recovery Lock?

Ein Recovery OS Password, der verhindert:
– Booten in Recovery Mode
– macOS Neuinstallation ohne Admin-Genehmigung
– Umgehen der Remote Management

Zwei Wege zur Umsetzung:

Option 1: Settings Catalog Policy

Devices → Configuration profiles → Create profile
→ macOS → Settings Catalog
→ Recovery Lock
  • Feature aktivieren
  • Password Rotation Schedule setzen (z.B. alle 90 Tage)
  • Speichern

Option 2: Remote Device Action (Manuelle Rotation)

Devices → All devices
→ [Device auswählen]
→ ... → Remote tasks
→ Recovery Lock rotation → Starten

Wichtig: RBAC für Passwords

⚠️ Handlungsbedarf: Admins brauchen explizit die Berechtigung:

Remote tasks/View macOS recovery lock password

Das stellst du unter Roles & Admins → Custom Role → Permissions ein.

Verfügbarkeit:

🔄 Graduelle Rollout bis Ende April 2026 – nicht sofort in allen Tenants verfügbar.


3. Android Enterprise: Inventus OEMConfig

Neu: Inventus com.inventus.oemconfig.gen

Für Admin, die mit Inventus-Rugged-Devices arbeiten (stark in der Logistik/Warehouse), ist das relevant.

OEMConfig erlaubt es, OEM-spezifische Features direkt über Intune zu verwalten:

Devices → Configuration profiles → Create
→ Android Enterprise
→ OEMConfig
→ Inventus (com.inventus.oemconfig.gen)
→ OEM-spezifische Settings konfigurieren

Für wen relevant: Unternehmen mit Zebra/Honeywell/Inventus Devices im Warehouse/Retail.


4. Windows Settings Catalog – Zwei neue Policies mit Bedeutung

Policy 1: Disable Cross Device Resume

Scenario: Der User startet etwas auf seinem iPhone und will es auf dem PC fortsetzen. Security-Policy sagt: Nein.

Devices → Configuration profiles → Create
→ Windows 10 and later
→ Settings Catalog
→ Connectivity
→ Disable Cross Device Resume: Select "Disabled"

Effekt: Keine „Resume from your phone“ Prompts mehr.

Status: ⚠️ Nur für Windows Insiders (Preview-Feature)

Policy 2: Remove Microsoft Copilot App

Szenario: Copilot ist vorinstalliert, aber deine Security Policy sagt: Nicht auf unternehmenseigenen Devices.

Settings Catalog
→ Windows AI
→ Remove Microsoft Copilot App: Enable

Bedingungen (automatisch prüfbar):
– Beide Copilot Apps sind installiert
– User hat die App nicht selbst installiert
– App wurde in letzten 14 Tagen nicht geöffnet

Effekt: App wird deinstalliert (User kann sie später neu installieren).

Status: ✅ Sofort verfügbar


5. Apple Settings Catalog – DDM erweitert sich massiv

DDM x Apple Intelligence Settings (Neu!)

Mit iOS 18 / macOS Sonoma kommt Apple Intelligence. Intune kann jetzt granular kontrollieren:

iOS/iPadOS DDM Settings (neu):
– External Intelligence: Sign In, Workspace IDs
– Apple Intelligence: Report, Genmoji, Image Playground, Visual Intelligence Summary
– Mail: Smart Replies, Summary
– Notes: Transcription, Summary
– Safari: Summary
– Keyboard: Definition Lookup, Auto-Correction, Dictation, Predictive Text, etc.
– Siri: User Generated Content, While Locked, Profanity Filter

macOS DDM Settings (neu):
– File Provider: Remote Syncing, External Volume Syncing, Domain Auto-Enablement
– Rosetta Usage Awareness (für ARM-Transition)

Praktisch:

Devices → Configuration profiles → Create
→ iOS or macOS
→ Settings Catalog
→ Declarative Device Management
→ Intelligence Settings
→ z.B. "Allow Apple Intelligence Report" = Toggle

Security-Tipp: Wenn deine Compliance-Policy Says „Keine Cloud-Datenanalyse“, stellst du hier alle AI-Features auf Disabled.


6. Remote Help – Neue Connectivity-Anforderung ⚠️

Firewall-Update erforderlich!

Microsoft hat einen neuen Endpoint für Remote Help (Launch Remote Help in Admin Center) hinzugefügt:

*.trouter.communications.svc.cloud.microsoft

Handlungsbedarf:
1. ✅ Aktualisiere deine Firewall-Regeln
2. ✅ Prüfe Proxy-Konfiguration
3. ✅ Teste Remote Help mit Windows-Device nach Update

Neues Log-File:
NotificationInfra.log (Intune Management Extension)
– Trackt Real-Time-Communication-Notifications
– Hilfreich für Troubleshooting

Ort: C:\Program Files (x86)\Microsoft Intune Management Extension\Logs\


7. Linux Support – RHEL wird erwachsen

Support-Änderung:

Version Status Aktion
RHEL 8 LTS ❌ End of Support Bestehende Devices bleiben enrollt, aber kein Support mehr
RHEL 9 LTS ✅ Neu unterstützt Production-Ready
RHEL 10 LTS ✅ Neu unterstützt Production-Ready

Handlungsbedarf für dich:

  1. Identify RHEL 8 Devices:
Intune Admin Center
→ Devices → All devices
→ Filter: OS = Linux
→ Add Column: OS Version
  1. User Notification:
    – E-Mail an Admins mit RHEL 8-Devices
    – Upgrade-Plan für Q2/Q3 2026
  2. Enrollment Verification:
    – Neue Enrollments nur auf RHEL 9+ akzeptieren
    – Enrollment Restrictions prüfen

Microsoft Intune App für Linux – Identity Broker Integration

Die neue Version der Intune-App für Linux unterstützt jetzt Microsoft Identity Broker, was bedeutet:
– SSO zwischen Linux-Apps und Browser
– Bessere Token-Verwaltung
– Sicherere Authentication Flow


🚨 Kritische Handlungsbedarfe

Punkt Kritikalität Deadline Aktion
Firewall Update (Remote Help Endpoint) 🔴 Hoch Sofort *.trouter.communications.svc.cloud.microsoft allowlisten
RHEL 8 Geräte identifizieren 🟡 Mittel Bis Juni 2026 Inventory + Upgrade-Plan
Recovery Lock RBAC Setup 🟡 Mittel Bis Ende April Berechtigungen für Admin-Rollen anpassen
iOS 18 DDM Readiness Check 🟡 Mittel Vor Rollout Device-Kompatibilität prüfen (iOS 18+)
Windows Insider Copilot Policy Testen 🟢 Niedrig Optional In Test-Ring deployen

Meine persönliche Einschätzung

Diese Release 2603 ist solider mittlerer Release – nicht revolutionär, aber substanziell:

Positiv:
– Apple DDM für LOB Apps ist längst überfällig und wird Deployment-Performance spürbar verbessern
– Recovery Lock für macOS schliesst echte Security-Lücke
– Linux Support mit RHEL 9/10 macht Sinn (Zukunftsicherung)
– AI Settings Katalog zeigt, dass Microsoft ernst mit Apple Intelligence-Management meint

⚠️ Vorsichtig:
– Recovery Lock ist nur graduelle Rollout (bis Ende April) – nicht ideal für große Deployments
– Cross-Device Resume Policy ist noch Insider-only (zu nischig?)
– Copilot Removal braucht spezifische Bedingungen (14 Tage nicht geöffnet – kann frustrierend sein)

🔔 Wichtigste Action: Firewall-Update für Remote Help. Das übersehen viele und dann funktioniert Remote Help plötzlich nicht.


Quellen & Dokumentation