Workspace ONE vs. Microsoft Intune: Mein ehrlicher MDM-Vergleich nach 16+ Jahren im Feld

Workspace ONE vs. Microsoft Intune: Mein ehrlicher MDM-Vergleich nach 16+ Jahren im Feld

Also, lasst mich direkt loslegen – kein Blabla vorneweg. Ich bin seit 26 Jahren in der IT, die letzten 16+ davon speziell im Mobile Device Management. iOS, Android und in den letzten 7 Jahren dazu noch der Fokus auf Zebra-Rugged-Devices, Honeywell MDE. Dabei hab‘ ich schon so ziemlich alles gesehen, was die Branche zu bieten hat. Und die beiden Systeme, die mich dabei am längsten begleiten: VMware Workspace ONE (WS1) und Microsoft Intune. Beide stark. Beide mit Ecken und Kanten. Und beide für bestimmte Szenarien einfach die richtige Wahl.

In diesem Post zeige ich euch keinen Marketing-Vergleich, sondern meinen ehrlichen Blick aus dem Admin-Alltag. Kein Sieger, kein Verlierer – nur Fakten, Erfahrungen und ein bisschen Meinung. Los geht’s!

Ein kurzer Blick zurück: Wie haben sich WS1 und Intune entwickelt?

Wer lange genug dabei ist, erinnert sich noch an AirWatch. Damals – so ab 2012/2013 – war das die Referenz im MDM-Markt. VMware hat AirWatch 2014 übernommen und daraus Workspace ONE gemacht, ein vollintegriertes Digital Workspace-Ökosystem. Der Ansatz: Ein Ökosystem für alles – MDM, Identity, App-Management, Conditional Access. Klingt gut, und ist es auch – wenn man bereit ist, etwas Zeit zu investieren.

Microsoft Intune startete ungefähr zur gleichen Zeit als eher schlichter MDM-Dienst in der Azure-Cloud. Lange Zeit war es ehrlich gesagt… okay-ish. Aber mit der Einführung von Microsoft Endpoint Manager (MEM) und der späteren Umbenennung und Neuausrichtung als Intune innerhalb des Microsoft 365-Ökosystems hat sich das massiv verändert. Heute ist Intune ein ernstzunehmender Konkurrent – gerade wenn man sowieso tief im Microsoft-Stack steckt.

iOS-Management: Wer macht’s besser?

Workspace ONE

WS1 und iOS – das war lange die Traumehe im Enterprise-Umfeld. Supervised Mode, Apple Business Manager Integration, Custom Payloads, granulare Richtlinien für jede erdenkliche Einstellung: Workspace ONE hat hier jahrelang die Benchmark gesetzt. Besonders bei komplexen Enrollment-Szenarien (Zero-Touch via DEP, Shared Device Mode, etc.) ist WS1 stark.

Was ich persönlich schätze: Die Flexibilität bei Custom Profiles. Wenn Apple mal wieder eine Einstellung nicht offiziell im MDM-Standard freigibt, kann man mit WS1 via Custom XML Payload trotzdem rankommen. Das ist für erfahrene Admins Gold wert.

Zusätzlich ist der Workspace ONE Intelligent Hub unter iOS die Steuerzentrale & bietet dem Anwender über die Umsetzung der Policy, Verteilung der Apps bis hin zu Pushnachrichten, alles was benötigt wird.

Microsoft Intune

Intune hat in den letzten Jahren enorm aufgeholt. ADE (Automated Device Enrollment), Apple Business Manager-Integration, SCEP-Zertifikate (okay okay, hier gibt es so manche Use-Cases, da kann man nur mit dem Kopf drüber schütteln), Conditional Access – das läuft mittlerweile alles rund. Für Organisationen, die primär Microsoft 365 nutzen, ist die Integration einfach nahtlos. Ein Klick in Azure AD, und der Mac (Ja ja, JAMF ist the King, but don’t judge me 😉) oder das iPhone ist im Unternehmensnetzwerk.

Wo Intune noch hinterherhinkt: Bei sehr spezifischen, tief greifenden iOS-Konfigurationen kommt man schneller an Grenzen als bei WS1. Custom Profiles gehen auch hier, aber die Dokumentation und der Support sind nicht immer auf dem gleichen Level.

Kriterium Workspace ONE Microsoft Intune
Apple Business Manager ✅ Stark, tiefe Integration ✅ Gut, nahtlos mit M365
Supervised Mode ✅ Vollständig unterstützt ✅ Vollständig unterstützt
Custom Profiles (XML) ✅ Sehr flexibel ⚠️ Möglich, aber weniger komfortabel
Zero-Touch Enrollment ✅ Excellent ✅ Gut
Conditional Access ✅ Via Workspace ONE Intelligence ✅ Nativ in Azure AD

Android-Management: Enterprise-tauglich oder Bastelbude?

Android for Enterprise (AfE) – die Grundlage

Seit Google Android for Enterprise eingeführt hat, ist Android im Enterprise-Umfeld erwachsen geworden. Beide Systeme unterstützen die gängigen AfE-Enrollment-Methoden: Work Profile, Fully Managed, Dedicated Device. Der Unterschied liegt – wie so oft – im Detail.

Workspace ONE bei Android

WS1 ist im Android-Segment extrem stark, gerade wenn es um Fully Managed Devices oder Dedicated Devices (Kiosk-Mode) geht. Ich hab das in Projekten mit Samsung Knox & Zebra Devices immer wieder erlebt: WS1 gibt dir einfach mehr Hebel. OEM Config-Support, tiefe Knox Integration, granulare App-Verwaltung über Managed Google Play – das sitzt. Auch wenn ich da nochmal sagen muss, Knox und Ich, naja das wird nie eine richtige Freundschaft 😏

Ein echtes Highlight: der Workspace ONE Intelligent Hub. Der Agent macht auf Android deutlich mehr als nur MDM-Policies zu verteilen. Self-Service, App Catalog, Benachrichtigungen – das fühlt sich für den User weniger nach „Kontrolle“ an und mehr nach „Tool“.

Microsoft Intune bei Android

Intune hat bei Android in den letzten Jahren ebenfalls stark nachgelegt. Work Profile Enrollment läuft smooth (okay, wenn wir realistisch sind, kommt es auch hier manchmal auf die Laune von Microsoft an & man darf den einen oder anderen Kaffee trinken, bis das System es richtig umsetzt), MAM (Mobile App Management) ohne Enrollment ist für BYOD-Szenarien oft die smartere Wahl – und hier glänzt Intune wirklich. Die Integration mit Microsoft Apps (Outlook, Teams, Edge) via App Protection Policies ist einfach unschlagbar komfortabel.

Bei Dedicated Devices und komplexen Kiosk-Setups merkt man aber schneller die Grenzen. Hier fehlt Intune die Tiefe, die WS1 mitbringt – vor allem wenn OEM-spezifische Features gefragt sind.

Kriterium Workspace ONE Microsoft Intune
Work Profile (BYOD) ✅ Gut ✅ Sehr gut, bes. mit MAM
Fully Managed Devices ✅ Exzellent ✅ Gut
Dedicated/Kiosk Mode ✅ Sehr flexibel ⚠️ Eingeschränkt
OEM Config (Zebra/Samsung) ✅ Tiefe Integration ⚠️ Basis-Support
MAM ohne Enrollment (BYOD) ✅ Vorhanden ✅ Best-in-Class
Knox Integration ✅ Exzellent ⚠️ Eingeschränkt

Rugged Devices: Zebra, Honeywell & Co. – das oft vergessene Segment

Das ist das Thema, das in 80% der MDM-Blogposts völlig ignoriert wird – aber in den letzten über 7 Jahren durfte ich in meiner täglichen Arbeit einige Erfahrungen sammeln. Zebra TC-Serie, Honeywell CT-Serie, MDE-Devices für Logistik, Produktion, Einzelhandel – das sind Tiere für sich.

Workspace ONE hat hier einen klaren Vorteil: Die Zebra OEM Config-Unterstützung ist exzellent. StageNow-Integration, SOTI-ähnliche Konfigurationsmöglichkeiten via WS1, spezifische Hardware-Profile für Barcode-Scanner, PTT-Tasten, Display-Helligkeit unter bestimmten Bedingungen – das alles lässt sich über WS1 granular steuern.

Intune verbessert sich hier, aber wenn ihr ernsthaft in der Welt der Rugged Devices unterwegs seid, werdet ihr mit Intune allein oft nicht glücklich. Hier braucht man entweder WS1 oder spezialisierte EMM-Lösungen wie SOTI MobiControl. Manche Kunden kombinieren das auch – Intune für Standard-Devices, WS1 oder SOTI für den Rugged-Bereich.

Administration: Wo macht’s mehr Spaß (oder weniger Frust)?

Die WS1-Konsole

Ich sag’s ehrlich: WS1 ist mächtig. Und mit Macht kommt Komplexität. Die Admin-Konsole ist funktionsreich bis an die Grenze des Überwältigenden. Wenn du weißt, was du tust, kannst du quasi alles konfigurieren. Wenn du neu bist, kannst du dich erstmal eine Weile in den Menüs verlieren.

Mit dem Umstieg auf Workspace ONE UEM Cloud und dem neueren UI hat VMware / Broadcom einiges verbessert. Trotzdem: Die Lernkurve ist real. Ich empfehle hier immer eine gute Schulung (auch wenn die nur auf Labs wie bei allen großen besteht) oder – noch besser – jemanden mit Erfahrung an Bord zu holen.

Die Intune-Konsole (aka Microsoft Intune Admin Center)

Wer regelmäßig im Azure-Portal unterwegs ist, fühlt sich in Intune schnell zuhause. Das Layout folgt Microsoft-Logik, die Dokumentation ist umfangreich und auf Microsoft Learn sehr gut aufbereitet. Für Admins, die bereits mit Azure AD, Conditional Access oder Defender for Endpoint arbeiten, ist das ein echter Vorteil – alles spielt zusammen.

Was mich bei Intune manchmal wahnsinnig macht: Einstellungen, die sich an drei verschiedenen Stellen befinden können (Device Configuration, Security Baselines, Endpoint Security…). Das sorgt für „Wo war das nochmal?“-Momente, die man kennt, wenn man Intune schon länger nutzt.

Security: Wer schläft ruhiger?

Security ist das Herzstück jedes MDM-Systems, und hier spielen beide in der obersten Liga – auf unterschiedliche Weise.

Workspace ONE Intelligence & Trust Network

WS1 bringt mit Workspace ONE Intelligence eine eigene SIEM-ähnliche Analyse- und Automatisierungsschicht mit. Ich kann Policies definieren, die automatisch auf Geräte reagieren (z.B.: Device ohne aktuelles OS-Update → Zugriff auf Unternehmensressourcen sperren). Das Trust Network integriert Security-Drittanbieter – hier möchte ich einfach keine Namen nennen, dort gilt: try and error. Für komplexe Enterprise-Security-Setups ist das richtig stark.

Microsoft Defender + Conditional Access

Microsoft spielt seine Stärken hier aus: Microsoft Defender for Endpoint ist direkt in Intune integriert. Conditional Access in Azure AD ist für viele Szenarien der Standard-Ansatz – und das aus gutem Grund. Wenn ihr M365 E5 oder ähnliche Lizenzen habt, bekommt ihr Security-Features, für die ihr bei WS1 extra zahlen würdet.

Für reine Microsoft-Shops ist das Sicherheits-Stack von Microsoft schwer zu schlagen. Für heterogene Umgebungen mit vielen Nicht-Microsoft-Produkten hat WS1 mehr Flexibilität.

Flexibilität & Skalierbarkeit: Wächst das System mit?

Workspace ONE: Extrem skalierbar, extrem flexibel – und extrem komplex wenn man’s falsch angeht. WS1 kann On-Premise, Cloud oder Hybrid betrieben werden. Das ist in regulated industries (KRITIS, Banken, Healthcare) ein echtes Argument.

Und genau für diese regulierten Umgebungen gibt es seit kurzem eine weitere spannende Option: die Omnissa Sovereign Solution für Workspace ONE. Das ist kein klassisches On-Premise mehr im alten Sinne, sondern ein partner-gehostetes SaaS-Modell – sprich, ein zertifizierter Partner betreibt die WS1 UEM-Umgebung in seinem eigenen privaten, lokalen Rechenzentrum. Damit bekommt man die Vorteile einer modernen SaaS-Architektur, ohne die Daten in eine internationale Public Cloud geben zu müssen. Für KRITIS, Behörden oder stark regulierte Branchen kann das ein echter Game-Changer sein – und ist definitiv ein Thema, dem ich hier auf dem Blog noch einen eigenen Post widmen werde!

Intune: Cloud-first, kein On-Premise. Das ist für die meisten Unternehmen heutzutage kein Problem – kann aber in stark regulierten Umgebungen zum Showstopper werden. Dafür ist der Betrieb operativ günstiger und einfacher.

Kriterium Workspace ONE Microsoft Intune
Deployment-Option Cloud, On-Premise, Hybrid, Sovereign Cloud-only
Skalierbarkeit Sehr hoch Hoch
API-Integration Umfangreiche REST APIs Microsoft Graph API
Multi-Tenant
Lizenzkosten Höher, modular In M365 oft inkludiert
Community & Docs VMware Tech Zone / Broadcom Docs Microsoft Learn (sehr gut)

Das Broadcom-Thema: Der Elefant im Raum

Ich wäre kein ehrlicher MDM-Blogger, wenn ich das nicht ansprechen würde: Broadcom hat VMware übernommen – und das hat die WS1-Welt ordentlich durchgeschüttelt. Lizenzstruktur-Änderungen, Partner-Ökosystem-Unsicherheiten, Support-Fragen… Das sind reale Themen, die Kunden zu Recht beschäftigen.

Ich sage nicht, dass WS1 deshalb keine gute Wahl mehr ist. Aber wer heute eine Entscheidung treffen muss, sollte das Broadcom-Thema in der Bewertung nicht ignorieren. Es hat viele Unternehmen dazu gebracht, ihre MDM-Strategie zu überdenken – und nicht wenige davon landen gerade bei Intune oder evaluieren Alternativen wie Jamf (für Apple-only) oder SOTI.

Für wen ist was die bessere Wahl?

Jetzt wird’s meinungsstark – aber ohne Sieger. Es gibt kein „besser“ ohne Kontext. Hier meine Einschätzung:

  • Du bist tief im Microsoft 365-Ökosystem, nutzt Azure AD, Defender und Teams? → Intune ist dein Weg.
  • Du hast eine heterogene Umgebung mit iOS, Android und Rugged Devices von Zebra oder Honeywell? → WS1 hat die tiefere Feature-Abdeckung.
  • Du bist ein kleines bis mittelständisches Unternehmen ohne dediziertes MDM-Team? → Intune ist einsteigerfreundlicher und günstiger.
  • Du brauchst On-Premise, Hybrid oder Sovereign-Deployment aus regulatorischen Gründen? → WS1 (inkl. Omnissa Sovereign Solution) ist dein einziger Kandidat der beiden.
  • BYOD-Strategie mit Android und minimaler Eingriff auf Privatgeräte? → Intune MAM ist hier das Mittel der Wahl.
  • Komplexe Enterprise-Security mit Drittanbieter-Integration? → WS1 Intelligence bietet hier mehr Flexibilität.

Fazit: Zwei Welten, eine Entscheidung

Nach 16+ Jahren MDM kann ich euch sagen: Es gibt kein universell „besseres“ System. Workspace ONE ist das Schweizer Taschenmesser – mächtig, flexibel, aber komplex. Microsoft Intune ist der verlässliche Werkzeugkasten für alle, die schon tief im Microsoft-Stack stecken.

Was ich euch mitgeben will: Evaluiert ehrlich eure eigene Umgebung. Welche Devices, welche Nutzungsszenarien, welche internen Skills habt ihr? Und schaut euch die Lizenzkosten ganzheitlich an – Intune ist oft schon in euren M365-Lizenzen drin, WS1 kostet extra.

Aber eins ist klar: Es bleibt spannend und der Bereich entwickelt sich und entwickelt sich. Man darf sich hier einfach weiter drauf freuen, wie es weitergeht – und wer weiß, vielleicht kommt ja noch einer der underated Underdogs aus dem Untergrund wieder hoch. 😄

Ich freue mich auf eure Erfahrungen in den Kommentaren – seid ihr Team WS1, Team Intune, oder habt ihr eine ganz andere Lösung gefunden? Immer her damit! 😄

Vom Bitwarden-Fan zum Apple-Native: So wechsle ich nahtlos zu Apple Passwörter – inklusive Passkeys und 2FA-Codes

Von Bitwarden zu Apple Passwörter wechseln: So geht’s Schritt für Schritt

Stellt euch vor: Ihr seid treuer Bitwarden-Nutzer, schätzt die Cross-Plattform-Funktionen und die starke Verschlüsselung. Aber eines Tages wacht ihr auf eurem MacBook auf, öffnet Safari, und zack – die Apple Passwörter-App füllt eure Logins perfekt aus, synchronisiert blitzschnell über iCloud und integriert sich nahtlos in euer Apple-Ökosystem. Kein Herumfummeln mehr mit Browser-Erweiterungen oder Apps. Das war mein „Warum“-Moment: Warum nicht die volle Apple-Power nutzen, wenn man ohnehin 90% der Zeit im macOS/iOS-Welt lebt?

In diesem Post zeige ich euch Schritt für Schritt, wie ich von Bitwarden zu Apple Passwörter gewechselt bin – inklusive der Knackpunkte bei Passkeys und Authenticator-Codes. Plus: Die echten Vorteile für Apple-Nutzer, die mich überzeugt haben.

Warum der Wechsel? Mein persönliches Szenario

Als Apple-User mit macOS, iPhone / iPad im Alltag  hatte ich Bitwarden für seine Plattformunabhängigkeit geliebt (auch gerade in Kooperation der Nutzung mit meiner Frau) . Aber mit iOS 19 und der neuen Passwörter-App (früher iCloud Keychain) wurde klar: Apple hat aufgeholt. Keine Subscription nötig, perfekte Integration in Face ID/Touch ID und Safari Autofill – ohne Extra-App.

Benefits auf einen Blick:

  • Nahtlose Sync: Alles über iCloud, offline verfügbar, null Verzögerung.

  • Zero Extra Kosten: Kostenlos für Apple-Nutzer vs. Bitwarden Premium.

  • Weniger Friction: Keine separate App/Extension – direkt in Einstellungen, Safari und Passwörter-App.

  • Sicherheit auf Apple-Niveau: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, passkeys-nativ, plus Warnungen vor Phishing.

  • Bessere UX für Daily Driver: Autofill in Apps, Face-ID-Login, integrierte 2FA-Codes.

Falls ihr wie ich Apple-zentriert seid, spart der Wechsel Zeit und Nerven.

Schritt 1: Passwörter migrieren (einfach!)

  1. Export aus Bitwarden: Web-Vault → Einstellungen → Export → JSON oder CSV wählen (Passwort schützen!).

  2. Import in Apple: Auf Mac → Systemeinstellungen → Passwörter → „Drei Punkte“ → Passwörter importieren → Datei wählen.

  3. Überprüfen: Duplikate löschen, starke Passwörter generieren lassen.

Tausende Einträge in Minuten erledigt. Apple erkennt Formate automatisch.

Schritt 2: Passkeys umziehen (der Haken)

Passkeys sind tricky – sie sind hardware-gebunden und lassen sich nicht einfach exportieren. Bitwarden-Exports enthalten Platzhalter, aber Apple importiert sie nicht direkt.

Lösung (Dienst für Dienst):

  1. Bei jedem Service (z.B. Google, GitHub) anmelden.

  2. Unter Sicherheit → „Passkey erstellen“ oder „Gerät hinzufügen“.

  3. Mit iPhone/Mac scannen/confirmen – fertig!

  4. Alten Bitwarden-Eintrag löschen.

Pro-Tipp: Fangt mit Top-Accounts an (E-Mail, Bank). Nach 10 Diensten habt ihr den Dreh raus. Vorteil: Apple-Passkeys syncen plattformübergreifend und sind phishing-resistent.

Schritt 3: 2FA-Codes aus Microsoft Authenticator in Apple Passwörter

Auch hier kein Bulk-Import, aber super einfach neu einrichten:

  1. Backup sichern: Authenticator-Cloud-Backup aktivieren (falls nötig).

  2. Pro Dienst: Login-Seite → 2FA-Einstellungen → „Neues Gerät“ oder QR-Code anzeigen.

  3. In Apple: Passwörter-App → Login öffnen → „Bestätigungscode einrichten“ → QR scannen.

  4. Code bestätigen – Code erscheint nun automatisch in der App.

Vorteil für Apple-User: Keine separate Authenticator-App mehr! Codes poppen direkt beim Login auf, syncen über Geräte. Spart einen App-Switch.

Nach dem Wechsel: Die echten Wins

Aspekt Bitwarden Apple Passwörter
Kosten Premium €10/Jahr bzw. Kostenlos Kostenlos
Integration Browser-Extension nötig Nativ in iOS/macOS/Safari
Autofill Gut, aber manuell Blitzschnell mit Face ID
2FA Separate Apps Integriert in Passwörter-App
Sync Cloud-abhängig iCloud, offline-first
Sicherheit Stark + Apple Silicon-Chip-Schutz

Seit dem Switch spare ich 5-10 Minuten täglich – kein Extension-Management, keine Sync-Probleme. Und für Reisen: Alles in einer App.

Fazit: Lohnt sich der Aufwand?

Ja, wenn Apple euer Haupt-Ökosystem ist. Der Initialaufwand (1-2 Stunden) zahlt sich durch Frictionless-Usage aus. Für Multi-Plattform? Bleibt bei Bitwarden.

Open Container Manager: Portainer sauber neu installieren

Schnell und unkompliziert die neueste Portainer-Version auf deinem Synology/Xpenology NAS installieren – ohne Datenverlust! (wenn Ihr nicht die neuste DSM Version installiert habt)

Manchmal hakt Portainer, Images sind veraltet oder du willst einfach die frischeste Version. Hier die sichere Update-Methode über den Synology Container Manager – in unter 5 Minuten erledigt!

🎯 Schritt-für-Schritt

1. Container stoppen & löschen

📱 Container Manager → Container (linke Sidebar)
➡️ portainer Container auswählen
⚙️ Action-Tab → Stop
🗑️ Action-Tab → Delete

2. Docker-Image entfernen

🖼️ Image (linke Sidebar)
➡️ portainer/portainer-ce Image auswählen

🗑️ Delete-Tab → Löschen

3. Task Scheduler: „Install Portainer“ erstellen

⚙️ Control Panel → Task Scheduler → Create → Scheduled Task → User-defined script

Einstellungen:

📋 General Settings → Task: "Install Portainer"

👤 User: root
📅 Schedule: "Run on the following date (just once)"

Folgenden Docker-Befehl einfügen:
docker run -d --name=portainer \
-p 8000:8000 \
-p 9000:9000 \
-v /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock \
-v /volume1/docker/portainer:/data \
--restart=always \
portainer/portainer-ce

▶️ Run → Fertig!

4. Genießen! 🎉

🌐 http://deine-nas-ip:9000 → Login: admin/admin123
✅ Latest Portainer läuft!

⚠️ WICHTIGER Hinweis

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❌ **NICHT löschen:** portainer Ordner in File Station!
→ Enthält deine Stacks, Volumes & Konfigurationen

Warum diese Methode? 🚀

  • 100% datensicher – deine Docker-Stacks bleiben erhalten

  • Automatische Latest-Version – kein manuelles Tinkern

  • Task Scheduler Magic – einmal eingerichtet, immer aktuell

Pro-Tipp: Für monatliche Auto-Updates: Schedule auf „Daily“ + „Run task at system startup“ setzen!


Thorsten Lajdych
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Was – Wie – Wo ??? GA1 und GA2 beim Lauftraining: Pulsbereiche, Vorteile und Trainingsempfehlungen

Long time not seen 😉 Also da bin ich wieder. Diesmal mit einer Notiz für mich und ggf. für andere die es sich auch nie merken können oder wollen.

Ich laufe ja nun schon etwas länger und ja ich liebe es nicht, aber der Sport ist nun halt das beste Übel um es in den Alttag einzubauen. In diesem Sportlichen Alltag, begleitet mich nun seit knapp 2 Jahren eine Garmin Forerunner 965. Für genau diesen Zweck, dass beste was ich mir jemals angeschafft habe. Und ja ich hatte schon diverse Apple Watches und auch die von Wahoo. Aber dies soll hier nun kein Device bashing werde, da alle Smart-Watches Ihre Daseinsberechtigung haben *gg*

So aber ich schweife ab und wollte mich eigentlich um das Thema GA1 und GA2 kümmern. Gerade bei Triathleten sieht man immer wieder diese Bezeichnungen! Und am Anfang sagt man immer WFT?!

Aber was ist das nun eigentlich?

Grundlagenausdauer (GA) ist eine zentrale Trainingskomponente im Ausdauersport, unterteilt in zwei Bereiche: GA1 und GA2. Hier die Definitionen:

GA1 (Grundlagenausdauer 1)

  • Bezeichnet die leichteste Trainingsintensität im Ausdauertraining.

  • Trainiert wird überwiegend aerob, das heißt, der Körper deckt den Energiebedarf vorwiegend mit Sauerstoff und nutzt Fett als Energiequelle.

  • Pulsbereich: etwa 60-75% der maximalen Herzfrequenz (bei dir ca. 107–134 bpm).

  • Vorteile: Verbesserung des Fettstoffwechsels, sanfte Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems, Erhöhung der Kapillarisierung in der Muskulatur, Grundlage für längere Ausdauereinheiten.

  • Das Training dient dem Aufbau und der Stabilisierung der Grundlagenausdauer bei geringer Belastung, kann über lange Zeit (bis mehrere Stunden) durchgeführt werden.

GA2 (Grundlagenausdauer 2)

  • Baut auf GA1 auf mit höherer Intensität, an der oberen Grenze des aeroben Bereichs.

  • Pulsbereich: etwa 75-85% der maximalen Herzfrequenz (bei dir ca. 134–151 bpm).

  • Vorteile: Steigerung der aeroben Leistungsfähigkeit, bessere Sauerstoffaufnahme und -verwertung, strukturelle Anpassung des Herzens, Verbesserung der Fähigkeit, höhere Geschwindigkeiten länger zu halten.

  • GA2-Training besteht aus zügigen Dauerläufen oder Intervallen, meist kürzer (20–60 Minuten), aber mit höherer Intensität als GA1.

Ergo et sum:

GA1 ist die Basis für Ausdauer, die Grundlagen werden hier gelegt und gefestigt. GA2 erhöht die Intensität und zielt auf Leistungssteigerung, indem Herz, Muskeln und Sauerstofftransport optimiert werden. Beide Bereiche zusammen verbessern die Ausdauer nachhaltig.

Okay okay, leuchtet ein. Ich nehme mal meinen Maximalpuls 178 (welcher mir freundlicherweise von meiner Forerunner 965 geliefert wird, ansonsten kann man auch immer gerne die Faustformel: Maximalpuls=220Alter zur Ermittlung nutzen. Wollt Ihr auf Nummer sicher gehen, macht einen Leistungstest 😉 ) und definiere das ganze und baue als ein Beispiel-Trainingsplan auf:


Pulsbereiche für GA1 und GA2 bei Maximalpuls 178

  • GA1 (Grundlagenausdauer 1):
    60–75% vom Maximalpuls
    178×0,60=107178 \times 0{,}60 = 107 bis 178×0,75=134178 \times 0{,}75 = 134 Schläge pro Minute (bpm)

  • GA2 (Grundlagenausdauer 2):
    75–85% vom Maximalpuls
    178×0,75=134178 \times 0{,}75 = 134 bis 178×0,85=151178 \times 0{,}85 = 151 bpm


Die Vorteile von GA1-Training

  • Förderung der Grundlagenausdauer und des Fettstoffwechsels

  • Stärkung des Herz-Kreislaufsystems auf sanfte Weise

  • Verbesserung der Durchblutung der Muskulatur

  • Langfristige Steigerung der Ausdauerleistung und Gesundheit

  • Ermöglicht lange Trainingseinheiten (bis zu mehreren Stunden)


Die Vorteile von GA2-Training

  • Steigerung der aeroben Leistungsfähigkeit und Herzfunktion

  • Förderung struktureller Anpassungen am Herzen

  • Verbesserte Fähigkeit, höhere Laufgeschwindigkeiten zu halten

  • Optimierung der Sauerstoffaufnahme und -verwertung

  • Intensives Training mit Einheiten von 20 bis 60 Minuten


Trainingsdauer und Häufigkeit für die optimale Ausdauerverbesserung

Trainingsbereich Dauer pro Einheit Häufigkeit pro Woche Bemerkungen
GA1 40 Minuten bis 3 Stunden 1 bis 4-mal Basis für Ausdauer, auch lange langsame Läufe
GA2 20 bis 60 Minuten 1 bis 2-mal Leistungssteigernd, ausreichend Erholung nötig

Heisst somit folgendes für den Trainingsplan:

Tag Einheit Dauer Pulsbereich Beschreibung
Montag GA1 Dauerlauf 45 min 107–134 bpm Locker joggen, ruhiger Dauerlauf
Mittwoch GA2 Intervalltraining 30 min 134–151 bpm 5 Min. Einlaufen, 3x (5 Min. zügig, 2 Min. Erholung), Auslaufen
Freitag GA1 langer Lauf 60–90 min 107–134 bpm Langsam und konstant, Fokus auf Ausdauer
Samstag Optional GA2 Tempolauf 30–40 min 134–151 bpm Schneller Lauf fürs Tempo, aber kontrolliert

Natürlich werde ich mir die Trainings direkt in Garmin als Training hinterlegen, somit Sie immer parat an meinem Handgelenk sind und mich der kleine digitale Trainer in meinen Ar*** treten kann 😀

Das ganze werde ich nun mal bis Ende 2025 testen & lasse mich überraschen, wie sich meine Grundausdauer dadurch gesteigert hat.

PS: Dies ist keine Sportmedizinisch Empfehlung oder Anweisung, sondern eher das Ergebnis meiner Erfahrungen und Recherchen die ich hier Preisgebe. Will du tiefer in dieses Thema einsteigen, dann tue dies gerne und hole dir auch gerne Professionelle Unterstützung von Trainern!!!

Vmware WSONE: macOS managemend Install LOG auslesen

Kurze Notize, wenn man auf dem Mac das Install LOG welches durch Workspace One erstellt wird, auslesen möchte, kann man dies ganze einfach via Terminal machen.

Dazu einfach den Terminal starten und folgenden Befehl eingeben:

tail -n 20 -F /Library/Application\ Support/AirWatch/Data/Munki/Managed\ Installs/Logs/ManagedSoftwareUpdate.log

That’s it

Android spiegeln unter macOS via Screen Copy

Wenn man so wie ich, im täglichen Leben als MDM Architekt mit Android und iOS Devices arbeiten muss/darf, kommt man manchmal an Punkte, wo es ganz hilfreich ist, dass jeweilige Device (in meinem Falle Samsung und Zebra Rugged Devices) auf dem Lokalen Rechner zuspiegeln. Da ich aber keinen Windowsrechner benutze, sondern einen Mac, ist es manchmal halt bissel anders als unter dem Fenster-Riesen. Durch ein aktuelles Projekt, welches wir gerade begleiten, bin ich auf das Tool Screen Copy gestossen. Um dieses unter MacOS zu benutzen, mag ich euch heute diese Installationsanleitung näher bringen, da ich keine Deutsche Anleitung gefunden haben (ein Youtube Video in Englisch hänge ich unten dran). 😉

 

Scrcpy (auch Screen Copy genannt) ist ein OpenSource Projekt welches auf GitHub plaziert wurden. Scrcpy findet Ihr unter DIESEM Link. Scrcpy dient dazu, das Display des Android Devices auf eurem Mac (da es OpenSource ist, auch unter Win, Linux, etc) zu spiegeln und auch zu steuern. Gerade in Zeiten von COVID-19 und Home Office, eine super praktische Sache um in Präsentationen/Meetings den Kollegen/Kunden auch praktisch das Device zu präsentieren, obwohl diese halt nicht direkt vorort sind.

Also fangen wir an. Wir öffnen uns als erstes die Scrcpy Seite und gelangen auf die GitHUB Projekt Seite. Wenn Ihr dort runterscrollt, bekommt Ihr eine kurze Anleitung und Screenshots präsentiert. Für Scrcpy benötigt Ihr als erstes HomeBrew. Diese installiert ihr via:

/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"

Um das Script auszuführen, sucht Ihr nach eurer Terminal APP ( COMMAND + SPACEBAR und dann Terminal eingeben) und startet diese.

Hier gebt Ihr nun den Befehl ein und euer Adminpasswort (sudo):

MASCHINE:~ USERID$ /bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"
==> Checking for `sudo` access (which may request your password)...
Password:
==> This script will install:
.
.
.
. //WAIT JUST A FEW MINUTES
==> Installation successful!

Ist die Installation durch, kommen wir zum nächsten Punkt und installieren Scrcpy über den Terminal. Dazu geht Ihr wieder zurück in den Terminal und gebt dort folgenden Befehl ein:

brew install scrcpy

Der Befehl lädt nun alle benötigten Pakete von Scrcpy herunter und installiert diese. An dieser Stelle keine Panik, die Installation inkl. der Downloads dauert ein bischen was 😉

Ist der Prozess durch, müssen wir noch ADB (Android Debug Bridge) installieren. Dies tun wir über folgendes Kommando im Terminal:

brew install android-platform-tools

Sind wir hier durch, haben wir es endlich geschafft und können scrcpy starten. Dazu schließen wir das Android Device am Mac an und gehen in den Terminal um dort den Befehl einzugeben:

scrcpy

ein.

Wenn Ihr z.B. folgenden Fehler bekommt:
DEM0114:~ u074652$ scrcpy
2021-11-17 10:27:08.774 scrcpy[12412:322834] INFO: scrcpy 1.20 <https://github.com/Genymobile/scrcpy>
adb: error: failed to get feature set: no devices/emulators found
2021-11-17 10:27:08.788 scrcpy[12412:322835] ERROR: "adb push" returned with value 1
2021-11-17 10:27:09.170 scrcpy[12412:322834] ERROR: Server connection failed

müsst Ihr auf dem Gerät des Debugging-Modus & adb-Autorisierungs-Timout deaktivieren. Um dies zu ermöglichen, geht ihr wie folgt vor:

  • EINSTELLUNGEN
  • TELEFONINFO
  • SOFTWAREINFORMATIONEN
  • nun mindestens 7 mal auf BUILDNUMMER tippen

und der Entwichlermodus ist aktiviert.
Danach habt Ihr unter EINSTELLUNGEN den Punkt ENTWICKLEROPTIONEN und könnt hier die oben genannten Optionen aktivieren. Nun könnt Ihr euer Android Device via Mouse steuern und es am Mac darstellen.

Falls Ihr das ganz lieber als Video (in Englisch) sehen wollt, empfehle ich euch folgendes Video auf Youtube:

Viel Spaß

HowTo/Notize: Bilder in INSTAGRAM via Browser hochladen

Heute mal wieder eine Notize für mich selber (mhhhh sind das hier nicht die meisten Beiträge 😀 ), aber vielleicht ist es für den einen oder anderen auch ganz nützlich. Wie man unter LIFE IN SQUARE PIXEL sehen kann, nutze ich gerne und immer wieder auch viel INSTAGRAM und dies auch schon ewig und 3 Tage. Und da ich INSTAGRAM auch für meine Fotografie nutze, nervt es mich eigentlich immer wieder an, dass ich die Bilder welche frisch aus Lightroom kommen, erst auf das Handy packen muss und dann hochladen kann.
Aber nun habe ich gerade drüben bei der Futurezone einen Tipp gefunden, welchen ich hier bei mir auch direkt verewigen muss 😉

Vorab: Das ganze wird anhand des Chrome Browsers beschrieben und wurde auch damit getestet (da man hier kein ADDON oder ähnliches extra installieren muss !!!).
Geht wie folgt vor:

  • geht im Chrome auf www.instagram.com und meldet euch dort an
  • nun klickt im Chrome auf die 3 Punkte rechts oben
  • jetzt auf MORE TOOLS (weitere EINSTELLUNGEN) -> DEVELOPER TOOLS (Entwicklereinstellungen) alternativ STRG+SHIFT+I
  • nun switched auf die mobile Ansicht, damit der Browser so tut als ob er ein Handy wäre (STRG+SHIFT+M oder auf das kleine Handy/Tablet Symbol rechts klicken)
  • Nun noch F5 drücken und die Leiste rechts schließen und euer Chrome tut so als ob er ein Mobile Browser wäre

 

That’s all the magic. Euch viel Spaß beim ausprobieren.

Beispiel Script: SMB Shares unter OSX mounten

Heute mal eine kleine Notiz für mich selber, die aber auch für den einen oder anderen wichtig sein könnte.
Ich nutze schon seit langer Zeit ein Script unter OSX, welches die SMB Freigaben meines NAS automatisch verbindet. Wieso das ganze? Ich war es leid, immer im Finder via CMD+K die einzelnen Shares zu mounten oder es via Netzwerkumgebung im Finder immer alles anzuklicken.
Nun dachte ich mir, dass Script wäre auch ganz nützlich es auf der Arbeit mit meinem MacBook Pro zu nutzen. 1, 2 Gedenkgänge später, dachte ich mir, was ich gut finde könnten andere auch gut finden, also habe ich das ganze Script noch mit Textausgaben geschmückt (um den allgemeinen Anwender an die Hand zunehmen 😉 )

Da ich kein Coder bin (ja eigentlich halte ich mich von jeglicher Logik dieser Tätigkeit fern 😀 ), dachte ich mir, ich setze das Script für die Zukunft mal als Notiz hier rein (und wer weiß vielleicht nützt es dem einen oder anderen ja dann was….und JA ich weiß das ich dies schon oben schrieb 😉 )

tell application "Finder"
try
display dialog "Mount Script is runing...
please Press OK to continue or CANCEL to stop"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
display dialog "All Shares are now avalible in the Finder"
on error
display dialog "Sorry wasn't able to access the Network Resources"
end try
end tell

Das ganze wird in ein neues file im Skirpt-Editor kopiert. Danach geht ihr auf exportieren und speichert es als PROGRAMM (APP) ab.

Nun braucht Ihr nur noch die APP ausführen, ggf euren Usernamen & Passwort eingeben (sollte dieses vom verwendeten User sich unterscheiden) und wie aus Zauberhand sind eure SMB shares da 😀 (für die die noch AFP nutzen, ersetzen einfach das SMB durch AFP ^^ )

In diesem Sinne viel Spaß

Workspace ONE UEM 1903: Technical Deep Dive

Heute mal ein kleiner Verweis auf die neue Workspace ONE UEM 1903 Version. Es sind einige neue Features enthalten. Einen super überblick erhaltet Ihr in diesem Video. Also nehmt euch die 36 min zeit und schaut es euch an.

 

EMM Identifier in Workspace ONE UEM ändert sich (afw#hub)

Da ich mich im beruflichen Leben ja mit Mobile Device Management (MDM) beschäftige und in diesem Bereich seit Anfang 2019 nun als Specialist Mobile Device Management tätig bin, werde ich hier in Zukunft immer mal Info’s – Notes & Marker zu diesem Bereich online stellen.

VMWare hat schon im Januar in Ihrem Blog verkündet das sich der EMM Identifier für Airwatch aka. Workspace ONE UEM unter Android for Enterprise ändert.

Wie unter https://support.workspaceone.com/articles/360015746473 zu lesen, ändert sich der Identifier von afw#airwatch nach afw#hub !

Damit wird die Namenstransformation von Airwatch zu Workspace ONE komplett (der Agent wurde ja schon im laufe 2018 in Intelligent HUB umgeändert).