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Intune Release 2606: macOS Auto-Updates & Android Enterprise

Intune Release 2606: macOS-Updates im Autopilot, Android Enterprise wird erwachsen

Mal ehrlich – wer kennt das nicht? Sie spielen neue macOS-App-Versionen ein, und die Nutzer vergessen grundsätzlich, auf „Install“ oder „Reinstall“ in Company Portal zu klicken. Die Release 2606 setzt dem ein Ende. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Diese Week ist vollgepackt mit Updates, die vor allem macOS-Admins und Android Enterprise-Spezialisten freuen werden.

Lass mich durchgehen, was sich ändert und wo du handeln musst.

Quick-Überblick: Was ändert sich?

Feature Plattform Kategorie Priorität
macOS PKG Auto-Updates macOS App Management 🔴 Hoch
ChatGPT als Protected App Alle App Management 🟡 Mittel
EAM für GCC High/DoD Windows Enterprise Management 🔴 Hoch
EAM Auto-Update-Feature Windows App Management 🟡 Mittel
15+ neue Android Enterprise Settings Android Device Config 🟢 Standard

Die Highlights im Detail

🍎 macOS PKG Apps updaten sich jetzt selbst

Das ist echte Arbeitserleichterung: Wenn du eine verfügbare macOS PKG-App mit einer neueren Version hochlädst, deployt Intune das Update automatisch auf Geräte, auf denen die App bereits installiert ist.

Das funktioniert so:
– Du editierst eine bestehende App-Policy
– Lädst eine neuere Version der gleichen App hoch (gleiche Bundle ID)
– Intune erkennt das und rolled den Update automatisch aus
– Der Nutzer klickt nirgendwo auf „Install“ – es passiert einfach

Wichtig – Breaking Change:
Dafür brauchst du Microsoft Intune management agent for macOS Version 2606.013 oder neuer. Wenn Geräte noch älter sind, funktioniert der Auto-Update nicht. Das sollte in deiner Pre-Deployment-Checklist stehen.

Praktisches Beispiel:
Du hast Microsoft Edge 127.0 deployed. Jetzt kommt 127.0.1 raus. Du lädst die neue Version hoch → Intune pusht’s automatisch. Schluss mit Suppor-Tickets „Warum hab ich noch die alte Version?“


🤖 ChatGPT ist jetzt eine Protected App

Microsoft hat ChatGPT zur Liste der Protected Apps hinzugefügt. Das bedeutet, es unterliegt jetzt Intune App Protection Policies (APP) – Conditional Access, Offline-Sperren, Clipboard-Restrictions et cetera.

Das ist ein Signal: KI-Tools werden zunehmend ernst genommen in der Enterprise-Sicherheit. Wenn du sensible Daten schützen musst, kannst du ChatGPT jetzt granular steuern, ohne es zu blocken.


🏛️ Enterprise App Management jetzt auch für GCC High & DoD

Das ist Government-spezifisch wichtig: Microsoft bringt Enterprise App Management (EAM) in die GCC High (GCCH) und DoD Cloud-Umgebungen.

Was heißt das?
Gouvernementale Organisationen können jetzt im EAM-Katalog Microsoft- und Third-Party-Apps entdecken, deployen und updaten – ohne manuelle Repackaging. Ein sichere Cross-Cloud-Integration wahrt Compliance-Grenzen und Auth-Requirements für Government Tenants.

Impact für Government IT-Admins:
– Weniger manuelle App-Packaging-Arbeit
– Native Compliance mit FedRAMP/DoD-Anforderungen
– Schnellere App-Rollouts in sensitiven Umgebungen


⚡ EAM Auto-Update – Supersedence auf Autopilot

Neben GCC-Support kommt auch Auto-Update für EAM-Apps. Wenn du ein EAM-App mit required Assignment deployst und Auto-Update aktivierst:

  1. Intune erkennt eine neue Version im EAM-Katalog
  2. Update wird automatisch auf Zielgeräten installiert
  3. Keine manuellen Packaging-/Supersedence-Workflows mehr

Das spart:
– Zeitaufwand für Update-Management
– Fehleranfälligkeit durch manuelle Versionsersetzung
– Sicherheitslücken durch veraltete Apps

Wichtig: Das gilt nur für required Assignments. „Available“ Apps musst du noch manuell managen (das ist absichtlich, damit Nutzer die Kontrolle behalten).


🤖 Android Enterprise: 15+ neue Settings im Settings Catalog

Das ist die große Erweiterung: Intune 2606 bringt etwa 15 neue Android Enterprise Settings in den Settings Catalog. Hier die wichtigsten Kategorien:

Applications

  • Block apps from exposing app functions – Verhindert, dass verwaltete Apps Funktionen für andere Apps/KI-Agenten freigeben (COBO, COSU, COPE)
  • Block widgets from work profile apps – Widgets aus Work-Profile-Apps vom Home Screen blockieren (COPE)

Connectivity (neu in 2606)

  • Allow selection of a preferential network service – Priorisiert bestimmte Netze (z.B. 5G Enterprise Slice)
  • Block airplane mode – Flugzeugmodus deaktivieren
  • Block cellular 2G – Nur auf Android 14+; verhindert 2G-Fallback
  • Block configuring cell broadcasts – Notfall-Alerts blockieren (⚠️ – das kann problematisch sein!)
  • Block configuring mobile networks – Nutzer darf Netz-Settings nicht ändern
  • Block configuring VPN – VPN-Konfiguration durch Nutzer verhindern
  • Block network reset – Netzwerk-Reset unterbinden
  • Block outgoing calls – Telefonie komplett deaktivieren
  • Block SMS – SMS-Versand/-Empfang blockieren
  • Block ultra wideband – UWB (Android 14+) deaktivieren
  • Select minimum Wi-Fi security level – Erzwingt WPA3-Pers/Enterprise (Android 13+)

General

  • Block printing – Drucken verhindern
  • Block setting user icon – Profilbild ändern verhindern
  • Block setting wallpaper – Wallpaper-Änderung sperren
  • Block users from adding eSIM profiles – eSIM-Management blockieren

Device Type Support:

  • COBO – Corporate-Owned, Fully Managed
  • COSU – Corporate-Owned, Shared/Dedicated
  • COPE – Corporate-Owned, Personal-Enabled (Work Profile)

Meine Einschätzung: Das sind Sicherheits-Heavy-Hitter, besonders für:
Kiosk-Devices (COSU) – Printing, Calls, SMS sperren
Rugged Devices – 2G-Block, UWB-Control
BYOD-ähnliche Szenarien (COPE) – Granulare Widget-Kontrolle


That’s it. Microsoft macht aktuell echt viel in Intune und versucht sich einer Omnissa mit großen Schritten zu nähern. Aber alles in allen. Omnissa rennt weiter und ist bis dato für mich immer noch das Top of the Top UEM/MDM.


Quellen

Vmware WSONE: macOS managemend Install LOG auslesen

Kurze Notize, wenn man auf dem Mac das Install LOG welches durch Workspace One erstellt wird, auslesen möchte, kann man dies ganze einfach via Terminal machen.

Dazu einfach den Terminal starten und folgenden Befehl eingeben:

tail -n 20 -F /Library/Application\ Support/AirWatch/Data/Munki/Managed\ Installs/Logs/ManagedSoftwareUpdate.log

That’s it

Android spiegeln unter macOS via Screen Copy

Wenn man so wie ich, im täglichen Leben als MDM Architekt mit Android und iOS Devices arbeiten muss/darf, kommt man manchmal an Punkte, wo es ganz hilfreich ist, dass jeweilige Device (in meinem Falle Samsung und Zebra Rugged Devices) auf dem Lokalen Rechner zuspiegeln. Da ich aber keinen Windowsrechner benutze, sondern einen Mac, ist es manchmal halt bissel anders als unter dem Fenster-Riesen. Durch ein aktuelles Projekt, welches wir gerade begleiten, bin ich auf das Tool Screen Copy gestossen. Um dieses unter MacOS zu benutzen, mag ich euch heute diese Installationsanleitung näher bringen, da ich keine Deutsche Anleitung gefunden haben (ein Youtube Video in Englisch hänge ich unten dran). 😉

 

Scrcpy (auch Screen Copy genannt) ist ein OpenSource Projekt welches auf GitHub plaziert wurden. Scrcpy findet Ihr unter DIESEM Link. Scrcpy dient dazu, das Display des Android Devices auf eurem Mac (da es OpenSource ist, auch unter Win, Linux, etc) zu spiegeln und auch zu steuern. Gerade in Zeiten von COVID-19 und Home Office, eine super praktische Sache um in Präsentationen/Meetings den Kollegen/Kunden auch praktisch das Device zu präsentieren, obwohl diese halt nicht direkt vorort sind.

Also fangen wir an. Wir öffnen uns als erstes die Scrcpy Seite und gelangen auf die GitHUB Projekt Seite. Wenn Ihr dort runterscrollt, bekommt Ihr eine kurze Anleitung und Screenshots präsentiert. Für Scrcpy benötigt Ihr als erstes HomeBrew. Diese installiert ihr via:

/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"

Um das Script auszuführen, sucht Ihr nach eurer Terminal APP ( COMMAND + SPACEBAR und dann Terminal eingeben) und startet diese.

Hier gebt Ihr nun den Befehl ein und euer Adminpasswort (sudo):

MASCHINE:~ USERID$ /bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"
==> Checking for `sudo` access (which may request your password)...
Password:
==> This script will install:
.
.
.
. //WAIT JUST A FEW MINUTES
==> Installation successful!

Ist die Installation durch, kommen wir zum nächsten Punkt und installieren Scrcpy über den Terminal. Dazu geht Ihr wieder zurück in den Terminal und gebt dort folgenden Befehl ein:

brew install scrcpy

Der Befehl lädt nun alle benötigten Pakete von Scrcpy herunter und installiert diese. An dieser Stelle keine Panik, die Installation inkl. der Downloads dauert ein bischen was 😉

Ist der Prozess durch, müssen wir noch ADB (Android Debug Bridge) installieren. Dies tun wir über folgendes Kommando im Terminal:

brew install android-platform-tools

Sind wir hier durch, haben wir es endlich geschafft und können scrcpy starten. Dazu schließen wir das Android Device am Mac an und gehen in den Terminal um dort den Befehl einzugeben:

scrcpy

ein.

Wenn Ihr z.B. folgenden Fehler bekommt:
DEM0114:~ u074652$ scrcpy
2021-11-17 10:27:08.774 scrcpy[12412:322834] INFO: scrcpy 1.20 <https://github.com/Genymobile/scrcpy>
adb: error: failed to get feature set: no devices/emulators found
2021-11-17 10:27:08.788 scrcpy[12412:322835] ERROR: "adb push" returned with value 1
2021-11-17 10:27:09.170 scrcpy[12412:322834] ERROR: Server connection failed

müsst Ihr auf dem Gerät des Debugging-Modus & adb-Autorisierungs-Timout deaktivieren. Um dies zu ermöglichen, geht ihr wie folgt vor:

  • EINSTELLUNGEN
  • TELEFONINFO
  • SOFTWAREINFORMATIONEN
  • nun mindestens 7 mal auf BUILDNUMMER tippen

und der Entwichlermodus ist aktiviert.
Danach habt Ihr unter EINSTELLUNGEN den Punkt ENTWICKLEROPTIONEN und könnt hier die oben genannten Optionen aktivieren. Nun könnt Ihr euer Android Device via Mouse steuern und es am Mac darstellen.

Falls Ihr das ganz lieber als Video (in Englisch) sehen wollt, empfehle ich euch folgendes Video auf Youtube:

Viel Spaß

Beispiel Script: SMB Shares unter OSX mounten

Heute mal eine kleine Notiz für mich selber, die aber auch für den einen oder anderen wichtig sein könnte.
Ich nutze schon seit langer Zeit ein Script unter OSX, welches die SMB Freigaben meines NAS automatisch verbindet. Wieso das ganze? Ich war es leid, immer im Finder via CMD+K die einzelnen Shares zu mounten oder es via Netzwerkumgebung im Finder immer alles anzuklicken.
Nun dachte ich mir, dass Script wäre auch ganz nützlich es auf der Arbeit mit meinem MacBook Pro zu nutzen. 1, 2 Gedenkgänge später, dachte ich mir, was ich gut finde könnten andere auch gut finden, also habe ich das ganze Script noch mit Textausgaben geschmückt (um den allgemeinen Anwender an die Hand zunehmen 😉 )

Da ich kein Coder bin (ja eigentlich halte ich mich von jeglicher Logik dieser Tätigkeit fern 😀 ), dachte ich mir, ich setze das Script für die Zukunft mal als Notiz hier rein (und wer weiß vielleicht nützt es dem einen oder anderen ja dann was….und JA ich weiß das ich dies schon oben schrieb 😉 )

tell application "Finder"
try
display dialog "Mount Script is runing...
please Press OK to continue or CANCEL to stop"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
mount volume "smb://<<HIER WIRD DER NAME DES NAS/SHARES EINGETRAGEN>>"
display dialog "All Shares are now avalible in the Finder"
on error
display dialog "Sorry wasn't able to access the Network Resources"
end try
end tell

Das ganze wird in ein neues file im Skirpt-Editor kopiert. Danach geht ihr auf exportieren und speichert es als PROGRAMM (APP) ab.

Nun braucht Ihr nur noch die APP ausführen, ggf euren Usernamen & Passwort eingeben (sollte dieses vom verwendeten User sich unterscheiden) und wie aus Zauberhand sind eure SMB shares da 😀 (für die die noch AFP nutzen, ersetzen einfach das SMB durch AFP ^^ )

In diesem Sinne viel Spaß

Update zu Schwere Sicherheitslücke in macOS High Sierra

Kleines Update zum Artikel von Gestern „Schwere Sicherheitslücke in macOS High Sierra„, Apple war direkt fleissig und hat den Sicherheitspatch 2017-001

gestern Abend noch heraus gebracht. Also wer noch nicht das Update installiert hat, sollte dies schnellstens tun 😉

Schwere Sicherheitslücke in macOS High Sierra

Moin zusammen,

eigentlich wollte ich den Blog nicht direkt mit einen „wichtigen“ Post starten, aber manchmal kommt es halt anders und so geht es dann heute direkt mit einer „fetten“ Headline los die sich an alle Mac bzw. OSX User wendet, welche High Sierra einsetzen. Aktuell ist es möglich, sich an einen Mac mit High Sierra als root (User Admin unter Unix) anzumelden ohne das man ein Passwort eingibt !!! Dies ermöglicht jedem Nutzer, an eurem Mac irgend einen Mist zu machen oder ggf. die Einstellungen etc zu verändert (…mehr Info’s unter Schwere Sicherheitslücke: root ohne Passwort mit macOS High Sierra). Also husch husch setzt bei euren root User ein Passwort. Für die die kein Bock haben nun zu google wie das geht, habe ich es mal eben schnell in einen kleinen Screencast festgehalten.
Viel Spaß